Rezension: Kim Wright “Die Canterbury Schwestern”

 In “Die Canterbury Schwestern” erzählt Kim Wright, wie Che nach dem Tod ihrer Mutter eine Pilgerreise in England antritt, um die Asche nach Canterbury zu tragen. Ches Mutter war sehr ungewöhnlich und liberal, was ihrer Tochter nicht immer gefallen hat. Und direkt vor der Reise trennt sich dann auch noch Ches Lebensgefährte von ihr, wegen einer anderen Frau. Ungeplant landet Che bei einer Frauengruppe, die zu Fuß von London nach Canterbury wandern wird. Jede Frau soll eine Geschichte über die Liebe erzählen auf der Reise, egal ob wahr oder erfunden. Am Ziel soll die beste Erzählung gewinnen. Noch vor dem Start verliert Che ihr Handy. Trotz oder gerade wegen der Unterschiedlichkeiten der Frauen sind die Geschichten unterschiedlich und oft unvermutet. Und trotzdem wächst die Nähe und das Gemeinschaftsgefühl.
 Die Autorin lässt die Leser an den ganz unterschiedlichen Lebenswegen der Frauen teilhaben. Liebe kann sehr unterschiedlich sein, doch jede Frau sehnt sich danach, geliebt zu werden. Was das Leben dann daraus macht, ist oft überraschend. Es ist nicht immer ein Märchen und es gibt auch nicht immer ein Happy End. Aber manchmal gibt es das dann doch.
 Ich finde dieses Buch vielfältig und interessant geschrieben. Es ließ sich gut lesen und war sehr unterhaltsam.

Wir danken Sonja Hennig für diese Rezension!

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