Rezension: Estelle Laure “Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance”

“Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance” heißt der Roman von Estelle Laure, in dem die 17-jährige Lucille die Hauptperson ist. Lu hat es wirklich schwer. Ihr Vater hat nach einem Zusammenbruch die Familie verlassen. Seitdem war ihre Mutter nicht mehr dieselbe. Eigentlich wollte Lu’s Mutter nur 14 Tage Urlaub machen, bis die Schule wieder anfängt. Aber nun steht Lu mit ihrer kleinen Schwester Wren alleine da. Ihre Mutter hat zwar etwas Geld geschickt, aber es reicht nicht. Wren ist erst in der vierten Klasse. Außer Lus bester Freundin Eden weiß niemand bescheid. Alles soll weiterlaufen wie normal, damit Wren nicht von Lu getrennt wird.  
Edens Bruder Digby ahnt sehr schnell die Wahrheit, und auch Shane, die Schwester von Wrens Freundin Melanie, bekommt mit, was los ist. Shane besorgt Lu dann einen Job als Bedienung. Also muss Lu arbeiten, ihre Schwester versorgen, sich um den Haushalt kümmern und selbst in der Schule zurechtkommen. Eden und Digby helfen ihr, aber es fällt Lu schwer, Digbys Hilfe anzunehmen. Sie ist unglücklich verliebt in ihn, aber er ist in einer festen Beziehung mit Zukunftsplänen. Seine Nähe macht Lu verrückt. 
 Als ob nicht alles schon kompliziert genug ist, passieren einige andere Dinge. Irgendwer kommt heimlich in die Wohnung und putzt oder bringt Lebensmittel – wer ist das? Dann verkracht sich Lu mit Eden, Digby kommt Lu zu nahe für jemanden in einer festen Beziehung, und Wren hat Probleme in der Schule. Wie lange kann das noch gut gehen? Und wie lange kann Lu das alles aushalten?
 Diese Geschichte ist sehr berührend geschrieben. Mich hat sie voll gepackt. Ich habe die ganze Zeit mit Lu mitgefiebert und gezittert. Daher finde ich das Buch absolut lesenswert und kann es nur empfehlen.

Wir danken Sonja Hennig für diese Rezension!

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