Rezension – “Brennender Fluss”

Wer erinnert sich noch an Macy Greeley aus “Eisiges Geheimnis”, die – schwanger von ihrem verheirateten Chef – ein Familiendrama im Norden Montanas aufgeklärt hat? Karin Salvalaggio setzt die Geschichte von Macy nun in “Brennender Fluss” fort. Luke, Macys Sohn, ist jetzt anderthalb Jahre alt. Macy und Luke leben bei ihrer Mutter, die  immer auf den Kleinen aufpasst, wenn Macy beruflich unterwegs ist. Ray Davidson, Lukes Vater, kümmert sich gar nicht um seinen Sohn und lebt trotz gegenteiliger Versprechen weiterhin mit seiner Frau und seinen Töchtern zusammen. Ray ist immer noch Macys Chef, und sie hofft immer noch. Aber die meiste Zeit ist sie traurig und verzweifelt und trinkt oft zu viel, wenn sie bei ihren Ermittlungen allein unterwegs ist. Zur Zeit ermittelt sie im Mordfall eines jungen Mannes. Das Opfer John Dalton ist der Sohn eines Ranchers mit einer großen Ranch, seine Mutter ist dement. Seine Zwillingsschwester Jessie ist alleinerziehende Mutter und seit einiger Zeit clean. John war als Soldat in Afghanistan wie seine besten Freunde Tyler und Dylan. Dylan und John hatten beide seitdem psychische Probleme. Außerdem schwankte John zwischen zwei Frauen hin und her. Eine verdeckte Ermittlerin wird auch tot aufgefunden. Macy lässt nicht locker und verfolgt mit dem attraktiven Sheriff Aiden Marsh jeden Hinweis. Aber es ist nicht leicht, denn Jessie, Dylan und Tyler haben mit dem Toten zusammen ein blutiges Geheimnis und schweigen eisern. Dafür kommen sich Macy und Aiden immer näher, bis auf einmal Ray auftaucht…

Sehr spannend und mit ausgefeilten Charakteren hat die Autorin hier wieder eine verwickelte Handlung entworfen. Einiges weiß der Leser, was Macy nicht wissen kann, und trotzdem hält die Autorin immer noch einige Überraschungen bereit. Das Buch hat mich gefesselt bis zur letzten Seite, und ich kann es nur empfehlen.

Wir danken Sonja Hennig für diese Rezension.daz4ed

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