Rezension: Antonia Michaelis “Die Attentäter”

Endlich ein neues Buch von meiner Lieblingsautorin! Und ich muss sagen, es hat sich wieder einmal sehr gelohnt. War doch die Sorge im Hinterkopf, ob man unbedingt auf den Zug der Aktualität aufspringen muss …

Drei ganz unterschiedliche Kinder werden zusammen groß. Alain, ein künstlerisch begabter Junge, Cliff, der schon immer ein Hang zum Dunklen hat und Margarete, die Bodenständige, die ein Anker zwischen den Beiden ist.

Ihre Geschichte steht im Mittelpunkt des Buches, begleitet durch aktuelle Vorkommnisse, wie z.B. das Attentat von Paris. Cliffs Zerrissenheit wird gut geschildert, erst die Zugehörigkeit zur rechten Szene, dann konvertiert er zum Islam und gerät in die Fänge des IS. Als er wieder in Berlin auftaucht soll er für den IS einen »Tag des Blutes« planen. Alain möchte seinen Freund retten, doch wie lange geht das gut?

Sprachlich sehr hochklassig, mit vielen Erzählperspektiven, als Jugendbuch ab 16 Jahren deklariert und durchaus auch für Erwachsene gut zu lesen.

Eine klare Leseempfehlung!

Wir danken Frau Weber für diese Rezension.

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