LeseEule: Sebastian Fitzek “Der Insasse”

Was ist schlimmer als zu wissen, dass das eigene Kind ermordet wurde? -Den Täter zu kennen und nichts gegen ihn unternehmen zu können!

Diese Situation erlebt Till Berkhoff, als sein Sohn Max verschwindet und offensichtlich ein Opfer eines perversen Serienmörders wird. Doch dieser wird, anstatt für den Rest seines Lebens in den Knast zu wandern, in einer Nervenheilanstalt eingewiesen.

Till braucht Gewissheit: Max‘ Verschwinden wurde niemals aufgeklärt und so wagt er sich direkt hinein in die Höhle des Löwen, ungeachtet dessen, welchen Gefahren er in solch einer Irrenanstalt ausgesetzt sein könnte.

Sebastian Fitzeks neuester Thriller hat mir an der ein oder anderen Stelle einen Schauer über den Rücken laufen lassen. Er beschreibt die unvorstellbaren Grausamkeiten, die menschlichen Abgründe, die einem in der Steinklinik in Berlin-Tegel begegnen, bis ins kleinste Detail.

Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Wem aber auch schon ,,Passagier 23“ oder ,,die Blutschule“ gefallen haben, für den ist dieses Buch genau das richtige.

Wir danken LeseEule für diese Rezension!

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