Fricka Langhammer “Familie als Beginn”

Wichtig ist der Autorin, in ihrer knappen und anschaulichen Gegenüberstellung zu zeigen, wie sich unterschiedliche Familienformen für die in ihnen lebenden Menschen auswirken. Dabei verdeutlicht sie, was die untersuchten Modelle an Belastungen oder Chancen besonders für Frauen, das Wohlergehen von Kindern sowie für das Verhältnis der Geschlechter und Generationen bedeuten.
Im Fokus stehen die für unsere Breiten typische Kleinfamilie, in der die Mehrheit der Menschen lebt, und die traditionelle matriarchale Mosuo-Großfamilie unter der Führung einer Matriarchin. Die Autorin stellt die verschiedenen ökonomischen Systeme vor und fragt nach den gesellschaftlichen und spirituellen Wertevorstellungen, die die Grundlage der beleuchteten Strukturen darstellen.
Mit der Matriarchats-Filmerin Uschi Madeisky und ihrer Mutter, der Labyrinth-Künstlerin Li Shalima, diskutiert sie die Frage, ob alternative Lebensformen mit positiven matriarchalen Werten heute in unseren westlichen Rahmenbedingungen lebbar sind – vor allem für junge Frauen, wie sie selbst.

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