Rezensionen

Rezension: Gregs Tagebuch #10

Rezension zu dem Buch „Gregs Tagebuch 10“ von Jeff Kinney

 

Was ich gut an dem Buch finde:

  • Es ist spannend geschrieben und es ist abwechslungsreich, es wird nicht langweilig
  • In dem Buch sind viele Zeichnungen, passend zum Thema
  • Die Schrift ist relativ groß, es ist für die Augen nicht anstrengend zu lesen
  • Es wurden auch realistische Themen angesprochen, zum Beispiel dass die Jugend nur noch vor dem Fernseher sitzt und kaum nach draußen spielen geht

 

Was ich nicht so gut an dem Buch finde

  • Es sind für meinen Geschmack zu viele Zeichnungen im Buch
  • Manche Themen sind übertrieben und unrealistisch dargestellt, zum Beispiel sein Aufenthalt in der Schweiß-und Fleiß Farm

 

Ich finde, das Buch ist schon lesenswert, ich würde es empfehlen. Es ist abwechslungsreich und spannend. Es sind zwar für meinen Geschmack zu viele Zeichnungen im Buch aber das stört mich nicht so. Das Buch greift auch realistische Themen auf. Im Großen und Ganzen empfehle ich das Buch jedem, der lustige aber auch chaotische Tagebücher mag und der natürlich auch Spaß am Lesen hat.

 

Wir danken unserem Praktikanten Lukas für diese Rezension!daz4ed

Rezension – “Brennender Fluss”

Wer erinnert sich noch an Macy Greeley aus “Eisiges Geheimnis”, die – schwanger von ihrem verheirateten Chef – ein Familiendrama im Norden Montanas aufgeklärt hat? Karin Salvalaggio setzt die Geschichte von Macy nun in “Brennender Fluss” fort. Luke, Macys Sohn, ist jetzt anderthalb Jahre alt. Macy und Luke leben bei ihrer Mutter, die  immer auf den Kleinen aufpasst, wenn Macy beruflich unterwegs ist. Ray Davidson, Lukes Vater, kümmert sich gar nicht um seinen Sohn und lebt trotz gegenteiliger Versprechen weiterhin mit seiner Frau und seinen Töchtern zusammen. Ray ist immer noch Macys Chef, und sie hofft immer noch. Aber die meiste Zeit ist sie traurig und verzweifelt und trinkt oft zu viel, wenn sie bei ihren Ermittlungen allein unterwegs ist. Zur Zeit ermittelt sie im Mordfall eines jungen Mannes. Das Opfer John Dalton ist der Sohn eines Ranchers mit einer großen Ranch, seine Mutter ist dement. Seine Zwillingsschwester Jessie ist alleinerziehende Mutter und seit einiger Zeit clean. John war als Soldat in Afghanistan wie seine besten Freunde Tyler und Dylan. Dylan und John hatten beide seitdem psychische Probleme. Außerdem schwankte John zwischen zwei Frauen hin und her. Eine verdeckte Ermittlerin wird auch tot aufgefunden. Macy lässt nicht locker und verfolgt mit dem attraktiven Sheriff Aiden Marsh jeden Hinweis. Aber es ist nicht leicht, denn Jessie, Dylan und Tyler haben mit dem Toten zusammen ein blutiges Geheimnis und schweigen eisern. Dafür kommen sich Macy und Aiden immer näher, bis auf einmal Ray auftaucht…

Sehr spannend und mit ausgefeilten Charakteren hat die Autorin hier wieder eine verwickelte Handlung entworfen. Einiges weiß der Leser, was Macy nicht wissen kann, und trotzdem hält die Autorin immer noch einige Überraschungen bereit. Das Buch hat mich gefesselt bis zur letzten Seite, und ich kann es nur empfehlen.

Wir danken Sonja Hennig für diese Rezension.daz4ed

“Die Blutschule” – Rezension

“Die Blutschule” von Max Rhode ist ein wirklicher Horror-Thriller, der auch nach dem Lesen noch einen eiskalten Schauder beim Leser zurück lässt. Die Geschichte ist blutig und brutal, und der Autor scheut nicht davor zurück, ins Detail zu gehen. Wer solche Bücher mag, ist hier richtig.

Ein Patient der geschlossenen Abteilung einer Psychiatrie erzählt seine Geschichte in einem Patiententagebuch, aber er denkt, dass niemand ihm glauben wird, was er mit dreizehn Jahren erleben musste: Simon zieht mit seinen Eltern und seinem älteren Bruder Mark aus Berlin um in ein kleines Dorf in Brandenburg. Schlimm genug, dass sie jetzt in der Provinz leben. Aber dann warnt sie ein Polizist noch direkt vor einem in der Nachbarschaft lebenden Pädophilen, und der Anführer einer Bande von Jugendlichen will Simon von seiner Freundin Sandy fernhalten. Das alles ist kein guter Start, aber es kommt noch schlimmer. Es soll einen Seelenspiegel geben, der die Menschen in ihr Gegenteil verwandelt, von gut in böse und umgekehrt. Mark und Simon glauben nicht daran, bis ihr Vater sich plötzlich völlig verändert und sie das Grauen kennenlernen…

Wir danken Sonja Hennig für diese Rezension!daz4ed

“Mein Herz wird dich finden” – Rezension

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Jessi Kirby erzählt in ihrem Roman “Mein Herz wird Dich finden” die herzergreifende Geschichte von Mia. Sie verliert kurz vor dem Schulabschluss ihren Freund Jacob. Er kommt bei einem Autounfall ums Leben, und alles erscheint ihr nur noch sinnlos. Mia weiß nicht, was sie nun mit ihrem Leben anfangen soll. Jacob war Organspender, und Mia hat fast alle Organempfänger getroffen, die nun dank Jacob ein neues, besseres Leben haben. Nur ein Mensch fehlt – Noah, der Jacobs Herz bekommen hat. Trotz ihrer dringender Bitte in einem Brief an ihn bekam sie nicht mal eine Antwort. Wie besessen hat Mia im Internet recherchiert, bis sie den anonymen Organspender, der trotz des weitergeleiteten Briefes keinen Kontakt wollte, gefunden hat. Noah’s Schwester hatte mit Fotos über die OP ihres Bruders gepostet. Eigentlich will Mia nur einen Blick auf Noah werfen und dann unerkannt verschwinden. Aber es kommt alles anders.Als Noah in ihr starke Gefühle erweckt, flieht Mia vor ihm und verletzt sich. Natürlich ist es Noah, der ihr hilft und sie unbedingt wieder sehen will. Mia und Noah verlieben sich ineinander – endlich hat das Leben wieder einen Sinn. Doch was passiert, wenn Noah erfährt, dass Mia ihn gegen seinen Willen aufgestöbert hat, und es ihm dann nicht mal gesagt hat, wer sie ist? Hat dieses junge Glück trotzdem eine Zukunft?

Sehr einfühlsam schildert die Autorin Mias Gefühle, ihre Verwirrung, ihre Schuldgefühle gegenüber Jacob und Noah. Das nicht ganz leichte Thema Organspende wird hier auch beleuchtet. Noah kämpft damit, dass jemand anderer ums Leben kommen musste, damit er weiterleben konnte. Aber der Leser sieht auch, wie vielen Menschen damit geholfen werden konnte, dass Jacob seine Organe gespendet hat. Und dazwischen ist Mia, die es zerreißt, weil sie auf der einen Seite Jacob loslassen muss, aber Noah nicht verlieren will. Dabei hat sie doch ein Recht auf ein neues Glück mit einem anderen Partner. Aber sie denkt, dass sie das wegen ihrer Lüge verlieren wird.

Dieses Buch ist sehr emotional und was ganz besonderes. Daher möchte ich es denen ans Herz legen, die solche Bücher, die tief berühren, gern lesen.

Wir danken Sonja Hennig für diese Rezension!

IrveLiest empfiehlt: Thomas Montasser: „Ein ganz besonderes Jahr“

daz4ed

„Ein ganz besonderes Jahr“ ist ein Gewinn für alle Buchmenschen. Für jeden, dem die Literatur viel bedeutet. Für alle, die bereit sind, sich wundervollen Zitaten zu öffnen und sich von ihnen verzaubern zu lassen. Dieser Roman trägt ganz wundervoll die Magie der den Büchern innewohnenden Phantasie in das reale Leben hinein. Denn auch hier lässt sich nicht alles in Tabellen und Listen erfassen. Es gibt mehr Platz für Individualität und Veränderungen als man im Tunnelblick des Alltags zu glauben vermag.

Zur kompletten Rezension:

*+* Thomas Montasser: „Ein ganz besonderes Jahr“ *+*