Rezensionen

Rezension: Kate Morton “Das Seehaus”

 “Das Seehaus” von Kate Morton ist ein Roman, der seine ca. 600 Seiten gut ausfüllt. Bis zum Ende habe ich mitgefiebert. Zwei Geschichten werden von der Autorin miteinander verwoben, bis sie ein stimmiges Ganzes ergeben. Kate Morton schafft dabei authentische Charaktere und verleiht den Situationen eine besondere Atmosphäre. Mir gefällt der Stil der Autorin sehr gut.

 Die junge Polizistin Sadie nimmt sich eine unfreiwillige Auszeit bei ihrem Großvater in Cornwall. Sie hat sich in einem Fall emotional völlig verstrickt und daher gegen die Vorschriften gehandelt. Eine junge Mutter ist verschwunden, und trotz gegenteiliger Vermutungen und Indizien ihrer Kollegen hat Sadie der Mutter der verschwundenen Frau geglaubt, dass sie nie ihr Kind einfach allein in der Wohnung gelassen und dann freiwillig verschwunden sei. Um den Fall am Leben zu halten, hat Sadie Details an die Presse gegeben. Ihr erfahrener Kollege hat ihr den Rat gegeben, sich Urlaub zu nehmen, und auf Burn-Out zu plädieren, falls ihr Verhalten vom Chef aufgedeckt wird.

Rastlos und unbefriedigt stößt Sadie beim Spaziergang mit den Hunden ihres Großvaters auf ein verwaistes Anwesen. Vor siebzig Jahren ist hier ein Junge spurlos verschwunden. Seine Familie hat das Haus unverändert zurückgelassen. Von seinen drei Schwestern leben noch zwei, die Eltern sind lange tot. Die Besitzerin des Anwesens ist eine der Schwestern, Alice, eine bekannte Krimi-Autorin. Aus irgendeinem Gefühl heraus beschließt Sadie, das Verschwinden des kleinen Theo zu untersuchen. Noch ahnt sie nicht, was sie finden wird.

Die Autorin taucht hier tief in die unterschiedlichen Familiengeschichten ein und wechselt immer wieder die Zeitebenen und die Perspektiven. Trotzdem bleibt der “rote Faden” immer sichtbar. 

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr spannend und hat viel über Menschen und ihre Motive für bestimmte Handlungen zu sagen.

Wir danken Sonja Hennig für diese Rezension!

Rezension: Katie Marsh “Die Liebe ist ein schlechter Verlierer”

Katie Marsh greift in “Die Liebe ist ein schlechter Verlierer” ein Thema auf, das jeden unerwartet treffen kann. Es geht um einen Schlaganfall und das Leben danach. Besonders schlimm trifft es in diesem Fall Hannah. Nachdem sie wieder und wieder ihren großen Traum wegen ihres Mannes zurückgestellt hat und ihre Ehe sehr schlecht geworden ist, will sie ihren Mann verlassen. Sie hat genug von seinen Spitzen und Gemeinheiten und will nicht immer nur in der zweiten Reihe hinter seinem Job existieren. Heute will sie ihm sagen, dass sie endlich als Lehrerin in einem Land arbeiten will, wo die Kinder bedürftig sind und sie ihnen helfen kann. Aber Tom liegt schon schlafend im Bett. Als er in der Nacht einen Schlaganfall erleidet, kann Hannah nicht gehen. Es gab doch auch gute Zeiten, und Tom braucht sie. In Rückblenden  erlebt der Leser, wie die Beziehung von Hannah und Tom begann und letztlich zu dem Punkt kam, an dem die Geschichte startet. Tom kann nur in ganz kleinen Schritten wieder gesund werden, und trotz allem ist Hannah an seiner Seite. Auch mit Toms Schwester gibt es Probleme, weil sie sich von Tom im Stich gelassen fühlte und nun schwanger völlig überfordert ist. Kann Hannah das durchstehen?

Sehr sensibel erzählt Katie Marsh die Geschichte von Hannah und Tom. Sie hat selbst durch ihre Arbeit im Gesundheitswesen viel Erfahrung mit Schlaganfallpatienten. Daher ist ihre emotionale Geschichte real und gar nicht so weit weg. Jeden könnte es treffen. Das macht nachdenklich und vielleicht wieder etwas sensibler für das, was in einer Beziehung wichtig ist. Zu oft stellt der Alltag alles andere in den Schatten. Dieses Buch ist auf jeden Fall lesenswert.

 Wir danken Sonja Hennig für diese Rezension!

 

Rezension: EISZEIT!

In den letzten Tagen bin ich häufiger in der Küche verschwunden. Ich habe ein neues Spielzeug, eine Eismaschine für meine KitchenAid.

Nun bin ich Besitzer von drei neuen Büchern und die Post-Its nehmen kein Ende. Je nach Lust und Laune kann man viel Zeit damit verbringen, die tollsten Kreationen auszuprobieren.

Als Einstand hab ich mit einem schönem Gelato aus dem Buch „Eis für Geniesser“ von Linda Tubby begonnen. Ich muss sagen, es war viel Arbeit, mit Eiern, die über Wasserbad aufgeschlagen werden wollen und einer gefühlt viel zu langen Wartezeit bis zur Fertigstellung, wollte ich doch unbedingt wissen, ob mein Eis mit der Eisdiele mithalten kann 😉

Was soll ich sagen, es war grandios. Die 1,9 l waren Ruck-Zuck aufgegessen.

Als aufmerksamer Instagramer und Blogleser sind mir ständig Bilder aus dem neuen Buch von Kerstin Pooths „Superfoodeis“ aufgefallen. Ein Eis, das auch noch gesund ist und man bedenkenlos ohne schlechtes Gewissen essen kann? Das wollte ich genauer wissen. Ich war zugegeben etwas skeptisch, nachdem ich viele neue Lebensmittel und die „richtigen“ Zutaten beisammen hatte. Erinnerte es mich etwas an den Chemiebaukasten von früher. Zumal ich nicht genau wusste, wie meine Familie auf Birkenzucker, Baobab-Pulver und Co reagieren würde. Geworden ist es dann ein Erdbeer-Joghurt-Eis und das steht jetzt auf der Wunschliste vom Herzensmann und Kind ganz oben. Sehr lecker! Auch das Mangoeis mit Chiasamen war der Renner. Neben einigen Klassikern gibt es auch sehr ausgefallene Sorten wie Basilikum-Kokos-Eis, Avocado-Eis mit Limette und noch vieles mehr. Insgesamt aber mit weniger Aufwand herzustellen.

Da ich aber auch ein grosser Fan von Frozen Yoghurt bin, hab ich da auch ein kleines Schätzchen entdeckt. Neben den Eisrezepten gibt es auch noch einige Trends wie Törtchen, Cupcakes & Co in Kombination mit Eis. Gut erklärt gibt es viele Rezept mit den verschiedensten Toppings. Da wir hier in der Erdbeersaison nicht genug bekommen können, lag die Auswahl auf der Hand. Frozen Yoghurt mit Erdbeersauce. Einfach und schnell gemacht, auch für Gäste ein Highlight, denn wer kann bei einem Eis schon nein sagen?

 

Alle Bücher sind bei Herrn Calliebe von ein auf den anderen Tag erhältlich.

Linda Tubby  “Eis für Geniesser”,   Christian Verlag

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Kerstin Pooth  “Superfoodeis”,    ZS Verlag

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Frozen Yoghurt & Co,  NGV Verlag

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Wir danken Kerstin  Weber herzlich für diese Rezension!

 

Rezension: Cassandra Clare “Die Chroniken des Magnus Bane”

In dem Roman von Cassandra Clare befinden sich 11 Kurzgeschichten über den Obersten Hexenmeister von Brooklyn – Magnus Bane. Man kennt ihn bereits aus der Reihe ,,Chroniken der Unterwelt” wo er allerdings eher im Hintergrund Auftritt. In diesem Buch erfährt man etwas mehr über seine Vergangenheit, wodurch man auch mehr Hintergrundinformationen zur Serie ,,Chroniken der Unterwelt” erhält.

Mir hat das Buch gefallen, da ich es sehr interessant finde, was Magnus Bane vor den ,,Chroniken der Unterwelt” gemacht hat. Außerdem habe ich das Buch gerne gelesen, weil ich die komplette Serie ,,Chroniken der Unterwelt” gelesen bzw. als Hörbuch gehört habe und durch diesen Roman etwas mehr über den Zusammenhang zwischen den einzelnen Schattenjägern der Vergangenheit und dem Jetzt erfahren habe.

Ich würde das Buch an alle empfehlen, die Lust auf mehr Geschichten über die Schattenjägern haben.

Wir danken LESEEULE für diese Rezension!

Katharinas Rezension: Cassandra Clare “City of Ashes”

Im zweiten Teil der ,,Chroniken der Unterwelt“-Serie von Cassandra Clare, versuchen Clary, Simon und die anderen Schattenjäger immer noch Clarys Vater Valentine davon abzuhalten, sich mit Hilfe der Insignien der Engel eine Dämonenarmee zu beschwören.
Allerdings ist das nicht so einfach wenn man bedenkt, dass Clary und Jace nicht mehr zusammen sein können, da ihnen Valentine im ersten Band mitteilte, dass sie Geschwister sind und ihre Mutter im Koma liegt, aus dem sie anscheinend niemand erwecken kann. Aber nachdem sich seltsame Todesfälle von Schattenwesen ereignen, müssen sie sofort handeln. Aber auch Simon kommt in diesem Buch nicht zu kurz, denn er hatte engeren Kontakt zu einigen Schattenwesen, als ihm lieb war…
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es genau die richtige Mischung aus Action, Fantasy, aber auch menschlichen Gefühlen enthält. Allerdings empfehle ich vorher den ersten Teil der Reihe ,,City of Bones“ gelesen zu haben, da der zweite Band direkt daran anknüpft.

Rezension: Kim Wright “Die Canterbury Schwestern”

 In “Die Canterbury Schwestern” erzählt Kim Wright, wie Che nach dem Tod ihrer Mutter eine Pilgerreise in England antritt, um die Asche nach Canterbury zu tragen. Ches Mutter war sehr ungewöhnlich und liberal, was ihrer Tochter nicht immer gefallen hat. Und direkt vor der Reise trennt sich dann auch noch Ches Lebensgefährte von ihr, wegen einer anderen Frau. Ungeplant landet Che bei einer Frauengruppe, die zu Fuß von London nach Canterbury wandern wird. Jede Frau soll eine Geschichte über die Liebe erzählen auf der Reise, egal ob wahr oder erfunden. Am Ziel soll die beste Erzählung gewinnen. Noch vor dem Start verliert Che ihr Handy. Trotz oder gerade wegen der Unterschiedlichkeiten der Frauen sind die Geschichten unterschiedlich und oft unvermutet. Und trotzdem wächst die Nähe und das Gemeinschaftsgefühl.
 Die Autorin lässt die Leser an den ganz unterschiedlichen Lebenswegen der Frauen teilhaben. Liebe kann sehr unterschiedlich sein, doch jede Frau sehnt sich danach, geliebt zu werden. Was das Leben dann daraus macht, ist oft überraschend. Es ist nicht immer ein Märchen und es gibt auch nicht immer ein Happy End. Aber manchmal gibt es das dann doch.
 Ich finde dieses Buch vielfältig und interessant geschrieben. Es ließ sich gut lesen und war sehr unterhaltsam.

Wir danken Sonja Hennig für diese Rezension!

Rezension: Geoff Rodkey “Tapper Twins – ziemlich beste Feinde”

Geoff Rodkey startet mit “Tapper Twins – ziemlich beste Feinde” eine neue Jugendbuchreihe für Kinder ab 10 Jahren. Das Buch wurde so geschrieben, als ob der weibliche Zwilling es verfasst hätte. Es besteht u.a. aus Interviews, SMS-Kommunikation der Eltern, Chatprotokollen, witzigen Bildern und Illustrationen. Leni schildert, wie ihrer Meinung nach ein Konflikt mit ihrem Bruder Ben zu einem regelrechten Krieg eskaliert ist, der im realen Leben und im Internet fortgeführt wird. Natürlich ist ihr Bruder schuld. Ben sieht das völlig anders. Ein toter Fisch ist genauso eine Waffe in diesem Konflikt wie gefälschte SMS oder der totale virtuelle Krieg. Aber fühlt man sich wirklich besser, wenn man seinen Bruder bzw seine Schwester bekämpft?
Sehr humorvoll und mit vielen teilweise schrägen Ideen schafft es der Autor, seine Leser zu fesseln und trotzdem auch ein bisschen zum Nachdenken zu bringen. Es ist jedenfalls gut nachzuvollziehen, wie schnell so ein Streit sich ausweiten kann und wesentlich mehr anrichtet, als eigentlich beabsichtigt war. Vor allem, wenn sich dann auch noch andere Menschen einmischen. Vielleicht bleibt das doch bei dem einen oder anderen Kind hängen, während es beim Lesen seinen Spaß hat. Denn so Manches ist einfach urkomisch.
Wir danken Sonja Hennig für diese Rezension!

Peter Prange “Die Rose der Welt”

“Die Rose der Welt” von Peter Prange ist ein historischer Roman, der in der Zeit ab 1223 spielt. Der Autor greift das Thema auf, wie es zur Unabhängigkeit der Universitäten von den königlichen Herrschern kam. 1229 wurde an der Universität in Paris zwei Jahre gestreikt, bis der Papst eine Regelung traf, die den Universitäten sehr viele Freiheiten zugestanden hat. Er erzählt die Geschichte von zwei Männern, die als Jungen beide davon träumten, an der Pariser Universität zu studieren. Paul geht voran und will Robert nachholen. Aber er hält sein Versprechen nicht. Stattdessen wird er ein erfolgreicher Kopist, der Kopien der Vorträge und Schriften der Professoren anfertigt und gibt das Studium auf. Er heiratet Marie, die nach Wissen strebt und gern diskutiert. Leider rutscht Paul mehr und mehr in die Rolle des Geschäftsmannes und nutzt nur Maries Fähigkeiten als Kopistin, während er ihren Wissensdrang bremsen will. Das macht sie sehr unglücklich. Robert hingegen wird ein sehr engagierter Student. Der berühmte Victor D’Alsace will ihn in Theologie unterrichten. Robert geht Paul aus dem Weg, bis sich beide zufällig begegnen. Nachdem Robert zunächst ablehnend reagiert, versöhnen sich beide später. Nach einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Studentenfeier, bei der unter anderem normale Bürger mit Jauche besprengt wurden, kommt es zu Unruhen. Die Mutter des Königs Ludwig ordnet Hinrichtungen an, auch Robert soll völlig zu Unrecht hingerichtet werden, aber er kann fliehen. Es kommt zu politischen Intrigen und dem Streik der Professoren und Studenten, wobei König Ludwig eigentlich auf der Seite der Universitäten steht, sich zunächst aber nicht gegen seine Mutter durchsetzen kann. Robert ist auf der Flucht und verliebt sich ausgerechnet in Marie, Pauls Frau. Die Dinge nehmen ihren Lauf…

Spannend und lebendig lässt Peter Prange diese Zeit neu aufleben. Interessant sind nicht nur die politischen Intrigen. Auch religiöse Zwistigkeiten und philosophische Ansichten fließen ein. Anhand von Maries Leben geht es auch um die Stellung der Frau und um moralische Fragen. Dieses Werk ist sehr vielfältig und schon etwas anspruchsvoll, aber gut zu lesen. Mir hat es gut gefallen.

Wir danken Sonja Hennig für diese Rezension!

Rezension Comic “Undertaker”

Rezension zu „Undertaker“ von Ralph Meyer und Xavier Dorison

Undertaker ist ein Comic der im Wilden Westen spielt.

Was mir gut an dem Buch gefallen hat

  • Die Bilder sind sehr sehr realistisch, gut und schön gezeichnet, immer passend zur Situation
  • Der Comic spiegelte eine realistische Geschichte wieder
  • Der Comic war von Anfang an sehr spannend, es wurde nie langweilig
  • Das Ende blieb immer offen, man wusste nie was als nächstes passiert
  • Die Geschichte ist gut durchdacht

Was mir nicht so gut an dem Buch gefallen hat

  • Mir hat eigentlich alles sehr gut gefallen, ich habe keinen negativen Kritikpunkt

Ich fand den Comic sehr toll und es hat mir Spaß gemacht ihn zu lesen. Der Comic war sehr spannend, es war viel Action drin und es blieb immer offen, was als nächstes passiert. Es ist mal ein etwas anderer Comic als die Comics die ich sonst immer lese. Die Geschichte war sehr gut durchdacht, ich fand sie sehr gut. Im großen und ganzen ein sehr guter Comic, den ich auf jeden Fall empfehlen würde.

Wir danken Lukas für diese Rezension!

Rezension “Wie man 13 wird und überlebt”

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Rezension zu „Wie man 13 wird und überlebt“ von Pete Johnson

Folgendes finde ich an dem Buch gut:

  • Es beschreibt das Verhalten eines Teenagers in der Pubertät ziemlich realistisch.
  • Das Buch hat spannende Stellen, aber auch lustige Stellen.
  • Die Schrift war groß genug, angenehm für die Augen zum lesen.
  • Es bleibt bis zum Ende spannend und mysteriös.
  • Das Buch hat viel Inhalt und sorgt für ein paar Stunden Lesespaß.

Folgendes finde ich an dem Buch nicht so gut:

  • Es waren keine Zeichnungen im Buch, anhand ein paar Zeichnungen hätte ich mir das besser vorstellen können.

Ich würde das Buch empfehlen, weil es alles beinhaltet: genug Spannung, viele witzige Szenen aber manchmal auch gruslige Stellen. Es bleibt bis zum Ende spannend und wird nie langweilig. Es ist angenehm zu lesen und ist denke ich eher ein Buch für Jungs. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der gerne Tagebücher und Blogeinträge liest, der ein Buch mit Spannung und vielen Witzen sucht und der natürlich Spaß am Lesen hat.

 

Vielen für diese Rezension an Lukas!