Neuerscheinungen

Fantasy-Tipp: James Islington “Das Erbe der Seher”

Unser Tipp:
“Das Erbe der Seher” hat das Zeug, eine wundervolle Fantasy-Saga zu begründen. Die Sprache ist, auch dank der hervorragenden Übersetzung, stark und bilderreich, die Charaktere sind vielschichtig, der Geschichte ist facettenreich und voll überraschender Wendungen.
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Der Auftakt zur Licanius-Saga – das neue magische Epos in der Tradition der großen Fantasy-Bestseller von Robert Jordan und Raymond Feist!
In Feuer und Blut endete vor 20 Jahren die Herrschaft der Auguren, mächtige Magier mit seherischen Fähigkeiten. Jene, die ihnen dienten – die Begabten – wurden nur verschont, weil sie sich dem rigiden neuen Gesetz unterworfen haben, das ihre Macht beschränkt.
Der junge Begabte Davian und seine Freunde wachsen in einer Welt auf, die sie verachtet und strengstens überwacht. Doch als Davian herausfindet, dass er über die bei Todesstrafe verbotene Magie der Seher verfügt, setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die alles für immer verändern werden.
Denn im Norden regt sich ein Feind, den man zu lange besiegt glaubte …
James Islingtons Fantasy-Saga nahm zunächst Australien im Sturm ein; nun schickt sich “Das Erbe der Seher” an, die Welt zu erobern!

Ein wichtiges Buch: Richard David Precht “Tiere denken”

Richard David Precht hat sich eines wichtigen Themas angenommen: Wie gehen Menschen mit Tieren um? Was sind Tiere für uns? Das ist nun alles andere als neu, wurde bereits viel früher, z.B. in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts in Büchern wie “Bruder Tier” oder aber in jüngster Zeit in den Publikationen von Hilal Sezgin zu den Büchern von Hilal Sezgin

ausführlich diskutiert. Aber es freut mich, dass sich nun auch der beliebte und durch die Medien bekannte Philosoph ebenfalls darum kümmert.

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Barbara Obermüller “Die weibliche Seite der Ur- und Frühgeschichte”

Eine spannende Reise durch Jahrtausende unserer Vergangenheit – mit weiblichem Blick.

Die Autorin betrachtet Ergebnisse der traditionellen Wissenschaft mit dem Wissen der Matriarchatsforschung und öffnet so Fenster für ein neues Geschichtsverständnis. Von der Altsteinzeit bis zur Eisenzeit geht sie in Mitteleuropa Spuren weiblichen Wirkens sowohl im Alltag als auch in der kulturellen Entwicklung nach und präsentiert bisher wenig beachtete archäologische Funde, die Frauen als Priesterinnen und Herrscherinnen ausweisen.
Immer wieder stößt sie auf die Jahrtausende währende Verehrung einer großen universalen Göttin und auf eine lange Periode ohne kriegerische Auseinandersetzungen. Auch auf Völker, die in Europa noch lange – trotz patriarchaler Überformung und Christianisierung – an den Werten ihrer mutterzentrierten und egalitär organisierten Gemeinschaften festhielten.
Im zweiten Teil des Buches stellt die Autorin Hessen ins Zentrum ihrer Suche und führt uns an frühe heilige Orte – zu Quellen, Höhlen und Menhiren. Und auch in Museen und Kirchen, in denen noch Zeichen des weiblich Göttlichen zu entdecken sind. Interessant für alle, die ihre eigene Umgebung erkunden wollen.

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Luisa Muraro “Nicht alles lässt sich lehren”

“Nicht alles lässt sich lehren.” Das sagt eine, die ihr Leben lang gelehrt hat – in der Schule, an der Universität und vor allem als politische Lehrmeisterin für viele Frauen und manche Männer. Die italienische Philosophin und Feministin Luisa Muraro vermittelt in ihrem neuen Buch, wie sich persönliches Leben, die revolutionäre “philosophische Geste” und die “große” Geschichte miteinander verflechten.

In Form eines Dialoges mit dem jungen Philosophen Riccardo Fanciullacci – der kurze Fragen stellt und komplexe Antworten erhält – berichtet sie über persönliche Erinnerungen: Kindheitserfahrungen, 68er-Bewegung, Bruch mit deren Logik, der “Sprung” in die Frauenbewegung, das Differenzdenken, Forschungsarbeit zu den Mystikerinnen. So wird eine Praxis präsentiert, die als Orientierung dienen kann: Sie zeigt, wie aus Desorientierung und der Suche nach dem Sagbaren im Austausch mit anderen neuer Sinn entsteht.

Dabei spricht die Mitbegründerin des Mailänder Frauenbuchladens in ihrer politischen Erzählung von der Qualität von Beziehungen, von der Lust auf Wissen, vom denkenden Denken, von weiblicher Freiheit, die die Frauen nur selbst definieren können, und von der Hoffnung auf Glück, die nie aufgegeben werden sollte.

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Wir haben das Buch im Laden vorrätig. Wenn wir es für Sie reservieren oder Ihnen zuschicken sollen, verwenden Sie bitte das nachfolgende Kurzformular.

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Fräulein Klein – neu bei uns im Sortiment

“Die wunderbare Welt von Fräulein Klein”

Ein schön gedeckter Tisch, liebevolle Dekorationen und auf den Tellern die köstlichsten Backwerke: Diese Situation steht sinnbildlich für die wunderbare Welt von Fräulein Klein. Sie ist eine leidenschaftliche Bäckerin und ihre eigene Begeisterung ist für den Leser in jedem Rezept und in jedem Bild spürbar. Ob Kürbis-Cupcakes, ein Cake-Tiramisu im Glas, Macarons oder ein einfacher Kirschkuchen – die Kreationen in diesem Buch sind fantasievoll, raffiniert und lecker. Und da das Auge bekanntlich mitisst, legt Fräulein Klein großen Wert auf die richtige Präsentation. Mit einem außergewöhnlichen Blick fürs Detail arrangiert sie ihre selbstgebackenen Köstlichkeiten und verwandelt eine schlichte Kaffeetafel schnell zum Augenschmaus. Die traumhaften Fotos inspirieren zum Nachmachen, so dass man schon bald die eigenen Gäste mit den köstlichen Rezepten aus der wunderbaren Welt von Fräulein Klein verwöhnen möchte!

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“Fräulein Klein feiert mit Kindern”

Es gibt nichts Schöneres als Feste mit Kindern zu feiern! Die Vorfreude und Aufregung beginnt spätestens beim Verfassen der Einladungen und den ersten Überlegungen für die Feier: Wer wird
eingeladen? Wie gestalte ich die Einladungskarten? Welchen Kuchen, welche kleinen Naschereien soll es geben? Welche Deko und welches Motto darf es sein? Fräulein Klein liefert eine Fülle von Ideen für verschiedene Anlässe und die schönsten Kindergeburtstage – für Jungs & Mädels jeden Alters ist etwas Passendes dabei. Ob Schwanensee, Alice im Wunderland, Indianer oder Zirkus, ob Ostern, Picknick oder Advent; Fräulein Klein überrascht wieder mit fabelhaften Ideen und zeigt dabei, dass das Besondere auch ganz einfach sein kann. Wunderschöne Vorlagen für individuelle Deko-Ideen komplettieren das Buch und lassen jedes Fest zu einem unvergesslichen Ereignis werden.

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Morgen, Leser, wird´s was geben…

Aus dem Klappentext:

Johan Andersson – seit seinen zahllosen Gefängnisaufenthalten nur noch »Mörder-Anders« genannt – ist frisch aus dem Knast entlassen und braucht einen neuen Job sowie neue Freunde. Da kommt ihm die Begegnung mit der geschäftstüchtigen Pfarrerin Johanna Kjellander, die wegen ihrer atheistischen Gesinnung arbeitslos geworden ist, gerade recht. Zusammen mit dem Hotel-Rezeptionisten Per Persson gründen sie eine »Körperverletzungsagentur« mit MörderAnders in der Rolle des Auftragsschlägers. Die Nachfrage läuft blendend. Bis MörderAnders nach dem höheren Sinn des Ganzen fragt, sich plötzlich für Gott interessiert und friedfertig werden will. Doch Stockholms Gangsterbosse haben mit ihm noch eine Rechnung offen und nehmen MörderAnders und seine Freunde gründlich in die Zange …

Augenzwinkernd und respektlos nimmt Jonas Jonasson die menschliche Profitgier aufs Korn und hat mit Anders einen unvergesslichen Anti-Helden erschaffen.

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Neu im Regal – März 2016

Benjamin von Stuckrad-Barre Panikherz

Abschied von der Nacht: Benjamin von Stuckrad-Barres Comeback.
Er wollte genau da rein: zu den Helden, in die rauschhaften Nächte – dahin, wo die Musik spielt. Erst hinter und dann auf die Bühne. Unglaublich schnell kam er an, stürzte sich hinein und ging darin fast verloren. Udo Lindenbergs rebellische Märchenlieder prägten und verführten ihn, doch Udo selbst wird Freund und später Retter. Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt eine Geschichte, wie man sie sich nicht ausdenken kann: Er wollte den Rockstar-Taumel und das Rockstar-Leben, bekam beides und folgerichtig auch den Rockstar-Absturz. Früher Ruhm, Realitätsverlust, Drogenabhängigkeit. Und nun eine Selbstfindung am dafür unwahrscheinlichsten Ort – im mythenumrankten »Chateau Marmont« in Hollywood, in das ihn Udo führte. Was als Rückzug und Klausur geplant war, erweist sich als Rückkehr ins Schreiben und in ein Leben als Roman. Drumherum tobt der Rausch, der Erzähler bleibt diesmal nüchtern. Schreibend erinnert er sich an seine Träume und Helden – und trifft viele von ihnen wieder. Mit Bret Easton Ellis inspiziert er einen Duschvorhang, er begegnet Westernhagen beim Arzt und Courtney Love in der Raucherecke und geht mit Thomas Gottschalk zum Konzert von Brian Wilson. Andere sind tot und werden doch gegenwärtig, Kurt Cobain, Helmut Dietl.

Stuckrad-Barre erzählt mit seiner eigenen Geschichte zugleich die Geschichte der Popkultur der letzten 20 Jahre. »Panikherz« ist eine Reise in die Nacht, eine Suche nach Wahrheit, eine Rückkehr aus dem Nebel.

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Sébastien Perez Kleine Katzenkunde

Benjamin Lacombes Vorliebe fu¿r Hunde ist weithin bekannt, doch auch Katzen zählen zu seinen Lieblingen. In diesem charmanten Buch werden die typischen Charaktere einzelner Katzenarten aufs Korn genommen und in pointierten Bildern dargestellt. Dazu kommen die herrlichen Texte von Sébastien Perez, die die einzelnen Katzen treffsicher und voll frechem Humor beschreiben.
Wir alle wissen, wie meinungsstark – oder sollten wir nicht eher sagen: wie dickköpfig – diese Kreaturen sein können, die uns so sehr ans Herz gewachsen sind. Welche Obsessionen sie haben, wie neugierig sie sind … Und so ist dieses Buch ein Muss – fu¿r alle KatzenliebhaberInnen und natu¿rlich fu¿r alle Lacombe-Fans.
Und am Ende des Buches gibt es sogar noch ein kleines Katzenglossar.

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Jens Rosteck Brel

Ein knappes Jahrzehnt bevor Leonard Cohen und Bob Dylan sich aufmachten, die Welt zu erobern, betrat ein nicht mehr ganz junger Belgier mit demselben Ziel die Bühnen von Paris: ein schlaksiger Barde namens Jacques Brel. Bald lag die Welt des Chansons dem beeindruckenden Sänger mit der expressiven Mimik zu Füßen. Brel bezirzte das Publikum durch seine Darbietung und sein Repertoire, in dem er neben seltenen Ausflügen in die Melancholie raue MatrosenRomantik zelebrierte, sich über Spießer mokierte oder zarte Worte
für das Altern und die Zerbrechlichkeit der Liebe fand. 1967, auf dem Höhepunkt seines Ruhmes, beendete er völlig unerwartet seine Bühnenkarriere.
Als habe er geahnt, wie wenig Zeit ihm noch blieb, frönte er jenseits des Rampenlichts umso exzessiver seinen Leidenschaften: den Frauen, dem Filme machen, dem Fliegen und dem Segeln. Seine monatelangen Segeltouren führten Brel schließlich ans Ende der Welt: nach Polynesien. Hier lebte er gemeinsam mit seiner letzten Gefährtin Maddly Bamy, verdingte sich als fliegender Briefträger und schien endlich angekommen. – Bis er, mit nur 49 Jahren viel zu früh, auf ,seiner’ Insel Hiva Oa die letzte Ruhe fand.
Mit großer Kennerschaft und Einfühlung nähert sich der Musikwissenschaftler und Frankreich-Spezialist Jens Rosteck dem facettenreichen Leben und Schaffen des Ausnahmekünstlers Jacques Brel. Er beleuchtet den oft widersprüchlichen, umtriebigen Charakter des großen Zweiflers, liefert feinsinnige Interpretationen einiger ausgewählter Chansons und erweckt auf gewohnt intelligente und kurzweilige Weise Musikgeschichte zum Leben.

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Christian Adam Der Traum vom Jahre Null

Der Kampf um Bücher und Bewusstsein
Christian Adam sondiert ein hart umstrittenes Terrain: den Buchmarkt der Nachkriegszeit in Ost und West.
Der Kampf um Bücher und Bewusstsein – Christian Adam sondiert ein hart umstrittenes Terrain: den Buchmarkt der Nachkriegszeit in Ost und West.
Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende, die Deutschen vernichtend geschlagen. In den Köpfen der Bevölkerung herrscht Orientierungslosigkeit – und die Besatzer in Ost und West erkennen schnell: mit Zeitungen und Büchern kann man das Bewusstsein der Bevölkerung wirksam beeinflussen. Schnell werden die Bibliotheken von der alten Naziliteratur befreit, Drucklizenzen vergeben und Strukturen neu aufgebaut. Man will den radikalen Neuanfang, träumt von der Stunde Null. Doch mit dem Kalten Krieg werden Bücher und Autoren zunehmend zum Zankapfel der Systeme; Verlage werden von Parteien und Geheimdiensten finanziert, Bücher zu ideologischen Waffen.
Christian Adam untersucht die Mentalitätslage der Deutschen anhand der Bestseller in Ost und West und hat dabei eine Unmenge spannender Geschichten zu erzählen; u. a. von dem DDR-Verleger Günter Hofé, der wegen Spionageverdachts auf dem Weg zur Frankfurter Buchmesse verhaftet wurde; von Lothar Blanvalet, der keinen »Aufstieg aus dem Nichts« hingelegt, sondern noch 1944 humorige Werke für Wehrmachtssoldaten verlegt hatte; von Harry Thürk, dem »Konsalik des Ostens«, der angesichts deutscher Kriegsverbrechen klare Worte fand – ganz im Gegensatz zu seinem Westkollegen Hans Hellmut Kirst, der in millionenfach gelesenen Romanen die Geschehnisse verharmloste; von verlagsfördernden Geheimdiensten, Buchverbotslisten und gar von Bücherverbrennungen.

Der Traum vom Jahre Null? Christian Adam lässt ihn platzen! Seine genau recherchierten Geschichten um Autoren, Bücher, Bestseller und Leser in der Nachkriegszeit führen uns die deutsch-deutsche Nachkriegsgesellschaft und ihren Umgang mit Erblast und Visionen so klar vor Augen wie selten zuvor.

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