Author Archive: BuchhaendlerGG

Tag 4 Schrift & Papier

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Mein vierter Praktikumstag lief folgendermaßen ab: Als erstes sortierte ich die Bestellscheine, danach die Bücher. Danach schrieb ich Rechnungen an Kunden. Dann bauten wir Kartons zusammen und verschickten Bücher und danach informierte Herr Calliebe mich über Schriftarten, Schriftgrößen, Papiersorten und die verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten für Sortimentsbuchhändler – z.B. Verlagsbestellungen oder Bestellungen bei Großhändlern.. Dann durfte ich mir ein Buch aussuchen und dieses lesen. Wenn ich fertig mit dem Lesen gewesen wäre, hätte ich eine Rezension über das Buch schreiben können. Da ich aber nicht ganz fertig mit dem Buch war, beschloss ich es morgen weiter zu lesen und die Rezension morgen zu schreiben.

Der 3. Tag – Bibliographie

Heute war mein dritter Praktikumstag in der Buchhandlung Calliebe. Als ich kam, begrüßte mich Herr Calliebe und wir sortieren wieder alle neu angelieferten Bücher nach Namen und Alphabet. Danach zeigte mir Herr Calliebe das komplette Programm das er benutzt, jede einzelne Kategorie  nacheinander. Jetzt kann ich schon Bücher und CDs bestellen, Rechnungen schreiben, Bestelllisten erstellen und noch viele andere Sachen. Das war echt mal interessant mit so einem Programm zu arbeiten. Immer wenn ein Kunde ein Buch bestellen wollte, durfte ich das für Herr Calliebe machen. Dann zeigte mir Herr Calliebe Graphic Novels, diese sind eine Art Comics aber haben einen literarischen Anspruch. Das war mal was neues, nicht so typische Comics sondern eher Comics mit einer richtigen Geschichte die sich auf höherem Niveau als zum Beispiel Lustige Taschenbücher befinden. Nun habe ich den dritten Praktikumstag auch erfolgreich abgeschlossen und es hat mir wie auch an den zwei Tagen davor viel Spaß gemacht, Herrn Calliebe zu unterstützen und neue Sachen zu lernen.

Praktikum – Der zweite Tag..: Die Buchzerstörung!

Heute fand mein zweiter Praktikumstag in der Buchhandlung Calliebe statt. Als erstes packten wir alle angekommenen Bücher aus und sortierten sie nach Bestellung und Alphabet. Manche Bücher waren beschädigt oder kamen nicht an. Bei diesen Büchern fragten wir nochmal nach. Dann zeigte Herr Calliebe mir, wie man mit seinem Computerprogramm Bücher bestellt/vorbestellt. Danach bauten wir drei große Kartons zusammen und füllten diese mit Bücher. Anschließend klebten wir die Kartons zu und machten sie fertig zur Auslieferung. Als nächstes zeigte mir Herr Calliebe den Aufbau und die Geschichte des Buches. Jetzt weiß ich zum Beispiel, dass die Bücher früher kein Cover hatten, das erste Blatt im Buch ist der Schmutztitel. Und als letztes zeigte mir Herr Calliebe den Herstellungsprozess eines Buches, von der Idee zur Verwirklichung. Und zum Schluss durfte ich mir nochmal verschiedene Bücher anschauen. Im großen und ganzen ein toller Praktikumstag mit viel Lernstoff! 🙂IMG_12161

Praktikum 1. Tag

Mein erster Praktikumstag bei der Buchhandlung Calliebe war sehr abwechslungsreich. Erst hat mir Herr Calliebe viel über die ISBN Nummer und die Bedeutung der Zahlen erzählt. Jetzt weiß ich, welche Zahlen für den Verlag stehen, welche für die Medienart und welche für das Land. Danach erklärte er mir, dass die Buchhandlung auch eine Facebook Seite hat und zeigte mir die verschiedenen Posts und Gewinnspiele, die er veranstaltet. Dann durfte ich etwas machen, das mir sehr viel Spaß gemacht! Ich suchte mir ein Buch aus, das mir gefallen hatte und las es. Ich wählte das Buch „Gregs Tagebuch 10“ von Jeff Kinney aus. Nachdem ich es gelesen hatte, schrieb ich über das Buch eine Rezension und Bewertung. Als diese fertig war, gab ich Herr Calliebe die Erlaubnis, diese auf seiner Facebook Seite zu posten. Als Dank schenkte mir Herr Calliebe das Buch, das ich zuvor gelesen hatte. Im Großen und Ganzen war es also ein sehr schöner Vormittag, an dem ich Sachen gelernt, aber auch sehr viel Spaß hatte. Ich freue mich auf die nächsten Praktikumstage!IMG_12151

Rezension: Gregs Tagebuch #10

Rezension zu dem Buch „Gregs Tagebuch 10“ von Jeff Kinney

 

Was ich gut an dem Buch finde:

  • Es ist spannend geschrieben und es ist abwechslungsreich, es wird nicht langweilig
  • In dem Buch sind viele Zeichnungen, passend zum Thema
  • Die Schrift ist relativ groß, es ist für die Augen nicht anstrengend zu lesen
  • Es wurden auch realistische Themen angesprochen, zum Beispiel dass die Jugend nur noch vor dem Fernseher sitzt und kaum nach draußen spielen geht

 

Was ich nicht so gut an dem Buch finde

  • Es sind für meinen Geschmack zu viele Zeichnungen im Buch
  • Manche Themen sind übertrieben und unrealistisch dargestellt, zum Beispiel sein Aufenthalt in der Schweiß-und Fleiß Farm

 

Ich finde, das Buch ist schon lesenswert, ich würde es empfehlen. Es ist abwechslungsreich und spannend. Es sind zwar für meinen Geschmack zu viele Zeichnungen im Buch aber das stört mich nicht so. Das Buch greift auch realistische Themen auf. Im Großen und Ganzen empfehle ich das Buch jedem, der lustige aber auch chaotische Tagebücher mag und der natürlich auch Spaß am Lesen hat.

 

Wir danken unserem Praktikanten Lukas für diese Rezension!daz4ed

Rezension – “Brennender Fluss”

Wer erinnert sich noch an Macy Greeley aus “Eisiges Geheimnis”, die – schwanger von ihrem verheirateten Chef – ein Familiendrama im Norden Montanas aufgeklärt hat? Karin Salvalaggio setzt die Geschichte von Macy nun in “Brennender Fluss” fort. Luke, Macys Sohn, ist jetzt anderthalb Jahre alt. Macy und Luke leben bei ihrer Mutter, die  immer auf den Kleinen aufpasst, wenn Macy beruflich unterwegs ist. Ray Davidson, Lukes Vater, kümmert sich gar nicht um seinen Sohn und lebt trotz gegenteiliger Versprechen weiterhin mit seiner Frau und seinen Töchtern zusammen. Ray ist immer noch Macys Chef, und sie hofft immer noch. Aber die meiste Zeit ist sie traurig und verzweifelt und trinkt oft zu viel, wenn sie bei ihren Ermittlungen allein unterwegs ist. Zur Zeit ermittelt sie im Mordfall eines jungen Mannes. Das Opfer John Dalton ist der Sohn eines Ranchers mit einer großen Ranch, seine Mutter ist dement. Seine Zwillingsschwester Jessie ist alleinerziehende Mutter und seit einiger Zeit clean. John war als Soldat in Afghanistan wie seine besten Freunde Tyler und Dylan. Dylan und John hatten beide seitdem psychische Probleme. Außerdem schwankte John zwischen zwei Frauen hin und her. Eine verdeckte Ermittlerin wird auch tot aufgefunden. Macy lässt nicht locker und verfolgt mit dem attraktiven Sheriff Aiden Marsh jeden Hinweis. Aber es ist nicht leicht, denn Jessie, Dylan und Tyler haben mit dem Toten zusammen ein blutiges Geheimnis und schweigen eisern. Dafür kommen sich Macy und Aiden immer näher, bis auf einmal Ray auftaucht…

Sehr spannend und mit ausgefeilten Charakteren hat die Autorin hier wieder eine verwickelte Handlung entworfen. Einiges weiß der Leser, was Macy nicht wissen kann, und trotzdem hält die Autorin immer noch einige Überraschungen bereit. Das Buch hat mich gefesselt bis zur letzten Seite, und ich kann es nur empfehlen.

Wir danken Sonja Hennig für diese Rezension.daz4ed

Neu im Regal – März 2016

Benjamin von Stuckrad-Barre Panikherz

Abschied von der Nacht: Benjamin von Stuckrad-Barres Comeback.
Er wollte genau da rein: zu den Helden, in die rauschhaften Nächte – dahin, wo die Musik spielt. Erst hinter und dann auf die Bühne. Unglaublich schnell kam er an, stürzte sich hinein und ging darin fast verloren. Udo Lindenbergs rebellische Märchenlieder prägten und verführten ihn, doch Udo selbst wird Freund und später Retter. Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt eine Geschichte, wie man sie sich nicht ausdenken kann: Er wollte den Rockstar-Taumel und das Rockstar-Leben, bekam beides und folgerichtig auch den Rockstar-Absturz. Früher Ruhm, Realitätsverlust, Drogenabhängigkeit. Und nun eine Selbstfindung am dafür unwahrscheinlichsten Ort – im mythenumrankten »Chateau Marmont« in Hollywood, in das ihn Udo führte. Was als Rückzug und Klausur geplant war, erweist sich als Rückkehr ins Schreiben und in ein Leben als Roman. Drumherum tobt der Rausch, der Erzähler bleibt diesmal nüchtern. Schreibend erinnert er sich an seine Träume und Helden – und trifft viele von ihnen wieder. Mit Bret Easton Ellis inspiziert er einen Duschvorhang, er begegnet Westernhagen beim Arzt und Courtney Love in der Raucherecke und geht mit Thomas Gottschalk zum Konzert von Brian Wilson. Andere sind tot und werden doch gegenwärtig, Kurt Cobain, Helmut Dietl.

Stuckrad-Barre erzählt mit seiner eigenen Geschichte zugleich die Geschichte der Popkultur der letzten 20 Jahre. »Panikherz« ist eine Reise in die Nacht, eine Suche nach Wahrheit, eine Rückkehr aus dem Nebel.

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Sébastien Perez Kleine Katzenkunde

Benjamin Lacombes Vorliebe fu¿r Hunde ist weithin bekannt, doch auch Katzen zählen zu seinen Lieblingen. In diesem charmanten Buch werden die typischen Charaktere einzelner Katzenarten aufs Korn genommen und in pointierten Bildern dargestellt. Dazu kommen die herrlichen Texte von Sébastien Perez, die die einzelnen Katzen treffsicher und voll frechem Humor beschreiben.
Wir alle wissen, wie meinungsstark – oder sollten wir nicht eher sagen: wie dickköpfig – diese Kreaturen sein können, die uns so sehr ans Herz gewachsen sind. Welche Obsessionen sie haben, wie neugierig sie sind … Und so ist dieses Buch ein Muss – fu¿r alle KatzenliebhaberInnen und natu¿rlich fu¿r alle Lacombe-Fans.
Und am Ende des Buches gibt es sogar noch ein kleines Katzenglossar.

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Jens Rosteck Brel

Ein knappes Jahrzehnt bevor Leonard Cohen und Bob Dylan sich aufmachten, die Welt zu erobern, betrat ein nicht mehr ganz junger Belgier mit demselben Ziel die Bühnen von Paris: ein schlaksiger Barde namens Jacques Brel. Bald lag die Welt des Chansons dem beeindruckenden Sänger mit der expressiven Mimik zu Füßen. Brel bezirzte das Publikum durch seine Darbietung und sein Repertoire, in dem er neben seltenen Ausflügen in die Melancholie raue MatrosenRomantik zelebrierte, sich über Spießer mokierte oder zarte Worte
für das Altern und die Zerbrechlichkeit der Liebe fand. 1967, auf dem Höhepunkt seines Ruhmes, beendete er völlig unerwartet seine Bühnenkarriere.
Als habe er geahnt, wie wenig Zeit ihm noch blieb, frönte er jenseits des Rampenlichts umso exzessiver seinen Leidenschaften: den Frauen, dem Filme machen, dem Fliegen und dem Segeln. Seine monatelangen Segeltouren führten Brel schließlich ans Ende der Welt: nach Polynesien. Hier lebte er gemeinsam mit seiner letzten Gefährtin Maddly Bamy, verdingte sich als fliegender Briefträger und schien endlich angekommen. – Bis er, mit nur 49 Jahren viel zu früh, auf ,seiner’ Insel Hiva Oa die letzte Ruhe fand.
Mit großer Kennerschaft und Einfühlung nähert sich der Musikwissenschaftler und Frankreich-Spezialist Jens Rosteck dem facettenreichen Leben und Schaffen des Ausnahmekünstlers Jacques Brel. Er beleuchtet den oft widersprüchlichen, umtriebigen Charakter des großen Zweiflers, liefert feinsinnige Interpretationen einiger ausgewählter Chansons und erweckt auf gewohnt intelligente und kurzweilige Weise Musikgeschichte zum Leben.

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Christian Adam Der Traum vom Jahre Null

Der Kampf um Bücher und Bewusstsein
Christian Adam sondiert ein hart umstrittenes Terrain: den Buchmarkt der Nachkriegszeit in Ost und West.
Der Kampf um Bücher und Bewusstsein – Christian Adam sondiert ein hart umstrittenes Terrain: den Buchmarkt der Nachkriegszeit in Ost und West.
Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende, die Deutschen vernichtend geschlagen. In den Köpfen der Bevölkerung herrscht Orientierungslosigkeit – und die Besatzer in Ost und West erkennen schnell: mit Zeitungen und Büchern kann man das Bewusstsein der Bevölkerung wirksam beeinflussen. Schnell werden die Bibliotheken von der alten Naziliteratur befreit, Drucklizenzen vergeben und Strukturen neu aufgebaut. Man will den radikalen Neuanfang, träumt von der Stunde Null. Doch mit dem Kalten Krieg werden Bücher und Autoren zunehmend zum Zankapfel der Systeme; Verlage werden von Parteien und Geheimdiensten finanziert, Bücher zu ideologischen Waffen.
Christian Adam untersucht die Mentalitätslage der Deutschen anhand der Bestseller in Ost und West und hat dabei eine Unmenge spannender Geschichten zu erzählen; u. a. von dem DDR-Verleger Günter Hofé, der wegen Spionageverdachts auf dem Weg zur Frankfurter Buchmesse verhaftet wurde; von Lothar Blanvalet, der keinen »Aufstieg aus dem Nichts« hingelegt, sondern noch 1944 humorige Werke für Wehrmachtssoldaten verlegt hatte; von Harry Thürk, dem »Konsalik des Ostens«, der angesichts deutscher Kriegsverbrechen klare Worte fand – ganz im Gegensatz zu seinem Westkollegen Hans Hellmut Kirst, der in millionenfach gelesenen Romanen die Geschehnisse verharmloste; von verlagsfördernden Geheimdiensten, Buchverbotslisten und gar von Bücherverbrennungen.

Der Traum vom Jahre Null? Christian Adam lässt ihn platzen! Seine genau recherchierten Geschichten um Autoren, Bücher, Bestseller und Leser in der Nachkriegszeit führen uns die deutsch-deutsche Nachkriegsgesellschaft und ihren Umgang mit Erblast und Visionen so klar vor Augen wie selten zuvor.

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