ASTROLIBRIUM: Elizabeth Poliner “Wie der Atem in uns”

Wie der Atem in uns“ von Elizabeth Poliner ist kein tempogeladener Roman für mal eben zwischendurch. Dieser Erzählraum gleicht einem Fluss, der sich durch die Leben seiner Protagonisten mäandert. Hier ist kein Raum für Knalleffekte. Die Wirkung des Romans entsteht durch das Wissen, dass alles Glück nur unter Vorbehalt steht und sich jede Entscheidung von heute auf das Leben von morgen auswirken kann. Der Kosmos aus Religion, Menschen und Gesellschaft wird hier zu einem Familienbild verdichtet, auf dem wir als Leser hinter den lächelnden Menschen die traurige Wahrheit erkennen.

Dieser Roman ist wie das wahre Leben. Er hetzt nicht von Höhepunkt zu Höhepunkt, er benötigt keine Cliffhanger, keinen künstlichen Spannungsbogen. Elizabeth Poliner investiert viel in die Charakterzeichnung ihrer Romanfiguren. Sie wirken plastisch und selbst die kleinste „Nebenrolle“ wird von ihr ausgefeilt präsentiert. Wer das Gefühl hat, die Handlung käme nur sehr träge in Schwung, der sollte sich 422 Seiten Zeit nehmen und dem Roman die Chance geben, sein Familienpanorama zu entwerfen.

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