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“Mein Herz wird dich finden” – Rezension

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Jessi Kirby erzählt in ihrem Roman “Mein Herz wird Dich finden” die herzergreifende Geschichte von Mia. Sie verliert kurz vor dem Schulabschluss ihren Freund Jacob. Er kommt bei einem Autounfall ums Leben, und alles erscheint ihr nur noch sinnlos. Mia weiß nicht, was sie nun mit ihrem Leben anfangen soll. Jacob war Organspender, und Mia hat fast alle Organempfänger getroffen, die nun dank Jacob ein neues, besseres Leben haben. Nur ein Mensch fehlt – Noah, der Jacobs Herz bekommen hat. Trotz ihrer dringender Bitte in einem Brief an ihn bekam sie nicht mal eine Antwort. Wie besessen hat Mia im Internet recherchiert, bis sie den anonymen Organspender, der trotz des weitergeleiteten Briefes keinen Kontakt wollte, gefunden hat. Noah’s Schwester hatte mit Fotos über die OP ihres Bruders gepostet. Eigentlich will Mia nur einen Blick auf Noah werfen und dann unerkannt verschwinden. Aber es kommt alles anders.Als Noah in ihr starke Gefühle erweckt, flieht Mia vor ihm und verletzt sich. Natürlich ist es Noah, der ihr hilft und sie unbedingt wieder sehen will. Mia und Noah verlieben sich ineinander – endlich hat das Leben wieder einen Sinn. Doch was passiert, wenn Noah erfährt, dass Mia ihn gegen seinen Willen aufgestöbert hat, und es ihm dann nicht mal gesagt hat, wer sie ist? Hat dieses junge Glück trotzdem eine Zukunft?

Sehr einfühlsam schildert die Autorin Mias Gefühle, ihre Verwirrung, ihre Schuldgefühle gegenüber Jacob und Noah. Das nicht ganz leichte Thema Organspende wird hier auch beleuchtet. Noah kämpft damit, dass jemand anderer ums Leben kommen musste, damit er weiterleben konnte. Aber der Leser sieht auch, wie vielen Menschen damit geholfen werden konnte, dass Jacob seine Organe gespendet hat. Und dazwischen ist Mia, die es zerreißt, weil sie auf der einen Seite Jacob loslassen muss, aber Noah nicht verlieren will. Dabei hat sie doch ein Recht auf ein neues Glück mit einem anderen Partner. Aber sie denkt, dass sie das wegen ihrer Lüge verlieren wird.

Dieses Buch ist sehr emotional und was ganz besonderes. Daher möchte ich es denen ans Herz legen, die solche Bücher, die tief berühren, gern lesen.

Wir danken Sonja Hennig für diese Rezension!

Ferien in der Häschenschule

Auf Wiedersehen Schulbank – die Häschenschule hat Ferien! “Raus aus den Federn und rein in die Natur”, heißt es heute für den kleinen Hasenjungen Fritz und seine Eltern, die einen herrlichen und auch etwas abenteuerlichen ersten Ferientag in den Bergen verbringen …
Die bislang unveröffentlichte Fortsetzung des Klassikers “Ein Tag in der Häschenschule” mit der fröhlichen Hasenfamilie schlummerte jahrelang in der Schublade und feiert nun ihre Premiere!

Neu im Regal – Klöpfer & Meyer Verlag

Wir haben den Klöpfer & Meyer Verlag in unser Sortiment aufgenommen. Neu erschienen sind:

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»Walle Sayer braucht für seine hochkomplexen Romane zehn bis zwanzig Zeilen. Mit einem Band von ihm erwirbt man ganze Bibliotheken, die ein langes Leben halten.« Michael Krüger

Textprobe von Walle Sayers

Konzentrisch, mäandernd.
Eher abschweifend, denn ausschweifend.
Mehr Tummelplatz als Sammelstelle.
Ein Flickenteppich vor dem Panorama.
Ein Tropfen, der die Oberfläche bricht.
Der Ausschnitt, die Kontur, das Detail.
Kiste, Schublade, Streichholzschachtel.
Schnittpunkt, Umkreis, Augenblick.
Oder, also, ja doch, und.

Link zur Verlagsseite: http://www.kloepfer-meyer.de/default.asp?Menue=5&Buch=368

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Gert Ueding

“ERNST BLOCH  – Wo noch niemand war”

Eine andere, eine leichte, sinnlich-verständliche Art Einführung ins Leben und Werk Ernst Blochs.

Ein faszinierendes, packendes – und sehr persönliches Porträt Ernst Blochs, des großen Leipziger und Tübinger Philosophen. Ein gutes Stück deutsch-deutscher Wissenschafts- und Zeitgeschichte der sechziger und siebziger Jahre. Erinnert und geschrieben von seinem Assistenten und Schüler: Eine Hommage an den eindringlichen Erzähler, Redner, Vor- und Weiterdenker – und an den leidenschaftlichen Knaster- und Pfeifenraucher.

Link zur Veralgsseite: http://www.kloepfer-meyer.de/default.asp?Menue=5&Buch=364

 

 

Georg Büchner / Goddelau (Riedstadt)

Karl Georg Büchner (* 17. Oktober 1813 in Goddelau, Großherzogtum Hessen; † 19. Februar 1837 in Zürich) war ein hessischer Schriftsteller, Mediziner, Naturwissenschaftler und Revolutionär. Er gilt trotz seines schmalen Werkes – er starb bereits im Alter von 23 Jahren – als einer der bedeutendsten Literaten des Vormärz. Teile seines Werkes zählen zur Exilliteratur. (wikipedia)

Hier geht es zum kompletten Eintrag bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_B%C3%BCchner

Das Büchnerhaus ist im Ortsteil Goddelau der Gemeinde Riedstadt, in der Weidstraße 8 zu finden. Es ist wundervoll restauriert und bietet innen und außen einen wertvollen Einblick in das frühe Leben Georg Büchners.

Das Büchnermuseum lädt zum Besuch ein: http://www.riedstadt.de/kultur/museumsrundgang.html

 

Peter Schöffer / Gernsheim

Peter Schöffer (Petrus Schoiffer) (* um 1425 in Gernsheim; † um 1503 in Mainz) war einer der ersten Buchhändler und Verleger im Zeitalter des Buchdrucks. Er vervollkommnete die von Johannes Gutenberg gemachte Erfindung des Druckens mit beweglichen Lettern und hatte bedeutenden Anteil an ihrem ökonomischen und technologischen Siegeszug zu Beginn der Neuzeit. Unter anderem gehen auf ihn die Druckermarken zurück, die auf die Herkunft der Druckwerke hinwiesen. (Wikipedia)

Der komplette Eintrag bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Sch%C3%B6ffer

Die Stadt Gernsheim hat ihrem “Sohn” einen Platz, ein Denkmal und ein Museum gewidmet – alles zu finden in der Magdalenenstraße. Hinweistafeln neben dem Denkmal weisen auf das Leben und Schaffen von Peter Schöffer und weiterer Gernsheimer Berühmtheiten hin.

Der Link zum Museum: https://www.gernsheim.de/museum.html