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Warum wir Klima nicht fühlen können und Wolken so viel wiegen wie eine Herde Elefanten #allewetter #thomasranft #timstaeger #verlagshausroemerweg #buchhandlung_calliebe #bookdog #grossgerau

Liv empfiehlt: Vicki Grant “36 Fragen an dich”

Das Buch “36 Fragen an dich” beginnt ohne Vorkenntnisse über die Charaktere, welche sich durch ein Experiment kennenlernen. Man wird sozusagen in die Geschichte hineingeworfen. Zudem erfährt man größtenteils nur durch die Beantwortung der Fragen des Experiments mehr über das Leben, den Charakter und die Vergangenheit der beiden Protagonisten. Diese Beantwortung spannt sich über das gesamte Buch und lässt den Leser somit immer weiter grübeln, welche Frage als nächstes gestellt wird und was die Hauptfiguren darauf antworten.

Das Buch fesselt durch den charmant witzigen Schreibstil und die unterschiedlichen Charaktere der Figuren. Aber auch die Nebenfiguren, wie zum Beispiel der beste Freund oder der Bruder lassen einen oft lachen oder schmunzeln. Es mag vielleicht nicht besonders viel Spannung beinhalten, trotzdem kann man es nicht mehr aus den Händen legen.

Die Geschichte verzaubert, obwohl sie in einem ganz normalen Alltag spielt. Auch dass es eine Liebesgeschichte ist, wird erst am Ende wirklich klar. Das Ende hält allgemein eine Wendung bereit und lässt den Leser erst richtig das gezeigte Verhalten der Protagonisten verstehen und die Bruchstücke, welche er durch die Beantwortungen der Fragen bekommen hat, zusammensetzen.

Insgesamt eine sehr schöne Geschichte, die mit viel Charme und Spaß geschrieben wurde und toll zu lesen ist.

Wir danken Liv für diese Rezension!

 

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hr-iNFO Büchercheck: Wolfgang Schorlau „Der große Plan“

Der als akribische Rechercheur bekannte Autor Wolfgang Schorlau hat sich diesmal auf die Spur des Geldes der Griechenland-Rettung gemacht.

hr-iNFO Büchercheckerin Karin Trappe hat den Krimi gelesen.

Worum geht es?
Privatdetektiv Georg Dengler bekommt einen richtig großen Auftrag: das Auswärtige Amt engagiert ihn, um die EU-Beamtin Anna Hartmann zu finden. Augenscheinlich ist sie mitten in der Nacht in Berlin auf offener Straße entführt worden, ein privates Handy-Video lässt dies vermuten. Mithilfe seiner technisch versierten Freundin gelingt es Dengler, vier verdächtige Männer zu identifizieren. Doch bevor er sie befragen kann, werden sie ermordet. Dengler ist verunsichert, seine Ermittlungen stocken. Er weiß nur: die gesuchte Anna Hartmann war kurz davor, in der EU einen höheren Posten zu belegen. Sie war eine strikte Befürworterin der harten Maßnahmen gegen Griechenland, hat allerdings womöglich kurz vor ihrem Verschwinden ihre Meinung geändert. Als Dengler einen USB-Stick in ihrem Keller findet, glaubt er, die möglichen Entführer aus der Reserve locken zu können. „Am nächsten Tag traf Dengler sich mit Leopold Harder im Bistro Brenner. „Ich habe einen Plan – und ich bitte dich, mir zu helfen“, sagte Dengler zu ihm. „Wenn ich kann, gerne“. „Du hast mich auf eine wichtige Spur gebracht. Nehmen wir an, Anna Hartmann hat ein Konzept erarbeitet, das beinhaltet, dass ein großer Teil der griechischen Schulden illegitim ist.“ „Sie wird dann einen Schuldenschnitt verlangt haben“. „Ja. Wir werden einen Text in diesem Sinn verfassen. Wichtig ist, dass die Entführer glauben, wir hätten das, was sie suchen“. „Dazu müssten wir irgendwie mit den Entführern Kontakt aufnehmen. Dummerweise wissen wir nicht, wer sie sind.“

Wie ist es geschrieben?
Wolfgang Schorlau ist kein Literat, kein Meister des feinen Stils. Seine Bücher leben vielmehr von der Recherche, von den Fakten, die er mithilfe einer spannenden Erzählung präsentiert. Und das kann er, und zwar gut. Die Sprache ist dabei klar, präzise, nur bei den privaten Randfiguren mitunter etwas geschwätzig.

Wie gefällt es?
Wolfgang Schorlau erzählt in seinem Krimi „Der große Plan“ über die Hintergründe der Griechenland-Rettung, davon, warum gerade Griechenland in diese Krise geraten ist und wer daran ein Interesse hatte. Diese Recherche geht allerdings kaum über bereits bekannte Fakten hinaus, auch wenn diese bislang nur wenig öffentlich debattiert wurden. Von daher finde ich es gut, dass dies in Form eines Krimis dargestellt wird und damit auch Menschen erreicht, die nicht die Hintergrund-Recherchen in Radio, Fernsehen oder Tageszeitungen verfolgen. Zu viel Platz bekommen haben in diesem Krimi für mich aber die Verbrechen der Nationalsozialisten in Griechenland während des 2. Weltkrieges und die Folgen bis in heutige Generationen. Da hätte ich lieber mehr von den Kungeleien mit den Griechenland-Milliarden gelesen.

Wolfgang Schorlau: „Der große Plan“, Kiepenheuer & Witsch, 14,99 EUR, ISBN: 978-3462046670

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Liv rezensiert: Megan Miranda “TICK TACK – Wie lange kannst Du lügen?”

Das Buch beginnt mitten in der Geschichte und man erfährt erst bei weiterem Lesen mehr über die Charaktere. Zudem wird es sehr früh schon spannend, was mich anfangs auch gefesselt hat.
Doch sobald die zwei Wochen rückwärts erzählt wurden, hatte ich meine Probleme auch in dieser Reihenfolge zu denken. Man ist an die normale Erzählreihenfolge so sehr gewöhnt, dass man im ersten Moment umdenken muss. Außerdem fiel ab diesem Zeitpunkt auch größtenteils die Spannung weg, was aus meiner Sicht eher negativ für einen Thriller ist.
Mit der Zeit hat man die Denkweise der Protagonistin nachvollziehen, sowie die Vergangenheit und ihre Geheimnisse kennenlernen können. Trotzdem denke ich, dass das Buch spannender und fesselnder gewesen wäre, wenn man die zwei Wochen chronologisch erzählt hätte.
Das Buch besitzt von Kern her eine gute Geschichte, doch konnte diese für einen Thriller durch die Gliederung nicht gut ausgebaut werden.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen, da sich alle eigens gemachten Gedanken über den potentiellen Täter ändern, trotzdem wird es nicht nochmal spannend.

Insgesamt ist das Buch an die Leser weiterzuempfehlen, welche nicht zu spannende Thriller mögen und gerne über die Psyche der Charaktere grübeln.

Wir danken Liv für diese Rezension!

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hr-iNFO Büchercheck: Szczepan Twardoch „Der Boxer“

Szczepan Twardoch ist Jahrgang 1979 und ein Star der polnischen Literaturszene. Sein neuster Roman „Der Boxer“ hat das Zeug dazu, die konservativen, nationalistischen Kreise in Polen in Rage zu versetzen.
hr-iNFO Bücherchecker Alf Mentzer hat den Roman gelesen.

Worum geht es?
Der Roman spielt im Warschau des Jahres 1937. Der titelgebende Boxer ist Jakob Shapiro – er ist Schwergewichtsmeister, er ist der Inbegriff eines wehrhaften Juden, und er ist ein Killer, der gleichzeitig Auftragsmorde für die Warschauer Mafia erledigt – eine Mafia, die zwar ein skrupelloses Verbrechersyndikat ist, die aber gleichzeitig Stellung bezieht gegen den faschistischen Nationalismus, der sich anschickt, mit einem blutigen Putsch die Macht zu übernehmen. Das alles ergibt ein komplexes Bild der polnischen Vorkriegsgesellschaft, einer zerrissenen Gesellschaft, in der Straßenschlachten, Erpressungen, politische Intrigen und ein grassierender Antisemitismus an der Tagesordnung sind.

Wie ist es geschrieben?
Szczepan Twardoch erzählt die Geschichte von Aufstieg und Fall des Jakob Shapiro in Stil eines noir-Krimis: düster, direkt und harten schwarz-weiß-Kontrasten. Gewalt ist allgegenwärtig in der Welt Shapiros: Ob auf der Straße, in den Kneipen und Bordellen oder im Fond seines Buick: „Shapiro drehte sich langsam auf seinem Sitz um, und Munja hatte, ehe er sich versah, den Lauf einer Pistole an der Stirn, eines kleinen Colt 1903 mit perlenbesetztem Kolben, der zwischen Shapiros Fingern glitzerte. „Reiß die Fresse noch einmal ungebeten auf, dann landest du im Kofferraum neben diesem Scheißkerl“, flüsterte Jakub.
Die Brutalität dieses Romans ist teilweise verstörend, nicht zuletzt deshalb, weil Twardoch mit Bildern von Gewalt und Demütigungen arbeitet, die wir eher aus Beschreibungen des Holocaust kennen. Und dann ist da auch noch der Erzähler des Romans, Mosche Bernstein, dessen Vater von Shapiro auf grausame Weise ermordet wird, und der sich trotzdem dessen Syndikat anschließt – aus Bewunderung für dessen Wehrhaftigkeit. Und so lautet der erste Satz des Romans: „Meinen Vater hat ein großer gutaussehender Jude mit breiten Schultern und dem mächtigen Rücken eines makkabäischen Kämpfers getötet.“

Wie gefällt es?
„Der Boxer ist ein mitreißendes Gangsterepos, schonungslos, packend und schwindelerregend in seiner Auflösung der Grenzen zwischen Opfern und Tätern. Vieles von dem, was hier über die Warschauer Vorkriegszeit, über die gesellschaftliche Spaltung und politische Radikalisierung erzählt wird, war mir vollkommen unbekannt. Es sollte mich nicht wundern, wenn dieser Roman so gar nicht ins Geschichtsbild der aktuellen national-konservativen Regierung passt – um so wichtiger, dass Szczepan Twardoch dieses dunkel Kapitel der polnischen Vergangenheit so effektvoll und überzeugend in Szene gesetzt hat.

Szczepan Twardoch: „Der Boxer“, aus den Polnischen von Olaf Kühl, Rowohlt Berlin, 22,95 EUR, ISBN: 978-3737100083

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hr-iNFO Büchercheck: Liv Strömquist „Der Ursprung der Liebe“

Liv Strömquist zeigt uns in ihrem Comic „Der Ursprung der Liebe“, dass fast nichts, was wir als „natürlich“ in Bezug auf Liebe und Partnerschaft empfinden, auch wirklich ganz natürlich ist.
hr-iNFO Büchercheckerin Tanja Küchler hat den Comic gelesen.

Worum geht es?
Strömquist verbindet nordische Göttinnen, soziologische Theorien und die Psychoanalyse und lässt die Essenz daraus lebendig werden – in alltäglichen Situationen von Durchschnittspärchen genauso wie in den großen Liebestragödien der Popkultur. Unmissverständlich, scharfsinnig und überzeugend macht sie klar: in Sachen Liebe und Beziehungen sind eine ganze Reihe von unbewussten Annahmen, von Missverständnissen und sogar psychologischen Störungen im Spiel. Wenn sie z. B. der Frage nachgeht, warum Frauen sich so häufig von Männern angezogen fühlen, die sie emotional am langen Arm verhungern lassen. Oder warum ausgerechnet der Übergang zur Heirat aus Liebe mit einer prüderen Einstellung zum Sex einhergegangen ist.

Wie ist es geschrieben?
Liv Strömquist serviert uns eine sehr lesenswerte Sammlung kurzer Comics voller Theorie-Highlights, umgesetzt als rasante, schwarz-weiße Bildergeschichten mit Fun-Comic-Ästhetik. Teils witzig und bissig, teils berührend gefühlvoll in poetische Bilder gefasst. Sie nimmt das Thema ernst – behält sich dabei aber eine Leichtigkeit und Selbstreflexivität, die Spaß und Lust macht, ihr bei ihren Gedankengängen zu folgen. Sie dreht und wendet alles, was wir im Allgemeinen als normal in Bezug auf die Liebe empfinden, – und überzeichnet es bis ins Absurde:
„(Sie:) „Wir lieben einander.“ (Er:) „Das bedeutet, dass ich bestimmen darf, was du mit deinem Körper machst.“ (Sie:) „Ok. Darf ich einen Schweden schminken?“ (Er:) „Ja!“ (Sie:) „Darf ich einen Magier martern?“ (Er:) „Ja!“ (Sie:) „Darf ich den Kaschmirpullover eines Kollegen kraulen?“ (Er:) „Ja! – Aber wenn deine Genitalien auf irgendeine Weise in Kontakt mit einem anderen menschlichen Körper kommen, krachen meine Psyche und mein Selbstwertgefühl zusammen wie ein Kartenhaus und ich brauche Jahre, um mich davon zu erholen.““

Wie gefällt es?
Ihre Comics haben mir nicht nur zu vielen neuen Einsichten verholfen, sondern mich auch ganz oft zum Schmunzeln und zum Lachen gebracht. Auch wenn ich dabei oft gleichzeitig ziemlich schlucken musste. Denn die größte Stärke des Buchs ist das vorwegnehmende Entkräften von allen „Ja-aber-Einwänden“, die Einem beim Lesen gegen ihre Entzauberung der „Liebe“ einfallen könnten. Ein tolles, schlaues, witziges Buch – das ich jedem empfehlen möchte: verblendeten Romantikern, Desillusionierten, Verschmähten und unbedingt auch frisch Verliebten!

Liv Strömquist: „Der Ursprung der Liebe“, Übersetzung aus dem Schwedischen von Katharina Erben Comic, avant Verlag, 20 EUR, ISBN: 978-3945034897

LeseEule empfiehlt: Kira Gembri “Wovon du träumst”

Eine Gehörlose und ein Stargeiger. Eigentlich ist dies ein Ding der Unmöglichkeit. Doch Emilia liebt die Musik und würde alles dafür geben, Klavier zu spielen.

Nick dagegen hat genug von seinem Leben als Ex-Wunderkind und verbringt sein Leben lieber auf Partys anstatt bei seinem strengen Lehrer.

Als Nick und Emilia aufeinander treffen sind beide fasziniert voneinander. Sie weiß nichts von seiner wahren Identität, doch er will ihr helfen ihren Traum zu erfüllen…

Der Roman von Kira Gembri hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Geschichte handelt von Musik, Liebe und der Tatsache, dass man sich Träume nur selbst erfüllen kann.

Ich empfehle das Buch jedem, der einen leichten Roman für zwischendurch sucht und das kribbelnde Gefühl von Musik im Magen kennt und liebt.

 

Wir danken LeseEule für diese Rezension!

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hr-iNFO Büchercheck vom 15.03.2018: Kristine Bilkau „Eine Liebe, in Gedanken“

Antonia und Edgar lernen sich 1964 in Hamburg kennen. Beide sind Kriegskinder, kennen die Entbehrung, die Enge in Familie und Gesellschaft. Sie verlieben sich ineinander, glauben, super zueinander zu passen. Dann bewirbt sich Edgar für einen Job in Honkong. Antonia soll nachkommen. Sie schreiben sich, versichern sich ihrer Liebe und irgendwann kommt dann per Telegramm die Ankündigung, Antonia möge sich für den Umzug vorbereiten. Das Flugticket folge. Antonia kündigt Job und Wohnung. Aber das Ticket kommt nicht. Sie versucht mit anderen Männern Edgar zu vergessen, bekommt eine Tochter, stirbt irgendwann ziemlich einsam an Herzschwäche.
hr-iNFO Bücherchecker Frank Statzner hat den Roman gelesen.

Worum geht es?
Warum hat Edgar sein Versprechen nicht gehalten? Was ist passiert? Diese Frage bleibt für Antonia unbeantwortet. In dem Roman sucht Antonias Tochter nach einer Antwort. Sie rekonstruiert anhand von Briefen, Fotos und Erinnerungen. Im Verlauf der Rekonstruktion kommen Zweifel auf, ob die Beiden wirklich so gut zueinander passten. Ob sie sich das nicht nur vormachten, weil sie es sich wünschten. Mehr Projektion als Realität? Es gibt zum Beispiel diesen Dialog ein paar Tage vor der Abreise Edgars nach Honkong:
„“Die Gegenwart ist das Rohmaterial, aus dem die Zukunft geformt wird“, sagt er auf einmal. Sie blickt ihn erstaunt an. „Ja?“, sie fühlt sich noch immer nicht richtig wach. „Dann ist das hier Rohmaterial?“ „Nein, ich habe nur gerade an die ersten Wochen in Hongkong gedacht. Die sind das Rohmaterial.“ „Ach so“, sagt sie. „Und das hier, was ist das hier?“ „Eine kleine Traumwelt.““
Schon hier, etwa in der Mitte des Buchs, scheint im glücklichsten Moment eine Ahnung des Scheiterns durch.

Wie ist es geschrieben?
Kristine Bilkau montiert zwei Zeitschienen. Zum einen chronologisch das Geschehen der 60er Jahre, versehen mit konkreten Tagesdaten. Zum anderen die Rekonstruktion der Tochter in unserer Zeit. Die eine Schiene ist unmittelbar und bleibt in der Welt und Gedankenwelt Antonias und Edgars. Die andere ist die reflektierte, die bewertende. Die Tochter kommentiert gewissermaßen das historische Geschehen und bringt ihren eigenen Antrieb als Spurensucherin ein. Diese Kombination verstärkt einerseits die Emotionalität des Buchs, andererseits erzeugt sie einen permanent wachsenden Spannungsaufbau, der in einer Begegnung zwischen der Tochter und Edgar mündet.

Wie gefällt es?
Der Roman hat mich von der ersten Seite an gepackt. Schon die Grundfrage ist fesselnd. Warum scheitert etwas, was als Liebe des Lebens empfunden wird? Dann ist es die Dramaturgie der beiden Zeitschienen, die die Spannung, manchmal mit Verzögerungen, immer höher treibt. Und schließlich die Sprache Bilkaus. Reportagehaft mit vielen beschreibenden Details, aber auch sehr fein ziselierten Stimmungen, die Bedeutung tragen. Sehr gekonnt und anziehend.

Kristine Bilkau: „Eine Liebe, in Gedanken“, Luchterhand Verlag, 20 EUR, ISBN: 978-3630875187

 

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