LeseEule – Rezensionen

LeseEule: “Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie” von Rachel Joyce

Mr. Franks Laden in der Unity Street steht für jeden offen, egal ob Arbeiter, Geistlicher oder Otto-normal-Verbraucher, Mr. Frank hat die richtige Platte. Sogar solche Menschen, die selbst nicht wissen, was sie gerade brauchen, finden in dem kleinen Plattenladen ihr Ziel. Mr. Frank selbst ist mit seinem Leben zufrieden. Er lebt für die Musik und sein Geschäft. Allerdings kaufen immer weniger Menschen seine Vinyl-Platten, doch er sieht es nicht ein, auch CDs anzubieten, wie das große Shopping-Center in der Stadt. Gemeinsam mit seinen Freunden aus der Unity Street kämpft er um den Erhalt der kleinen Geschäfte in dieser Straße.

Dazu kommt auch noch die Frau mit der grünen Handtasche. Eines regnerischen Tages, brach sie einfach vor Mr Franks Platten-Geschäft zusammen. Er war vom ersten Blick an fasziniert, nicht nur weil er bei ihr nicht spürte, was er bei anderen spürte. Diese leichte Melodie, die ihm verriet, nach welcher Musik seinem Kunden gerade zumute ist.

Der Roman von Rachel Joyce handelt von Musik, Freundschaft und dem Leben und ist ein wundervolles Buch, um vor den eigenen Problemen zu entfliehen, wenn es im Leben gerade nicht so einfach ist.

Wir danken LeseEule für diese Rezension!

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LeseEule: Stephen Chbosky “Das also ist mein Leben”

@heyne.verlag #heyne @StephenChbosky

Charlie hat es nicht leicht. Er ist 15 und soll von nun an zur Highschool gehen. Doch wenn man von allen Seiten nur als ,,Spinner” oder ,,Verrückter” bezeichnet wird, ist dies keine besonders tolle Erfahrung. Zu seinem Glück lernt er Sam und Patrick kennen. Sam ist das schönste Mädchen, das er je gesehen hat und Patrick ist einfach Patrick. Mit seinen neuen Freunden kommt Charlie viel besser mit den Problemen zurecht, die das Leben für ihn bereithält.

Ich liebe dieses Buch. Stephen Chbosky berichtet in Charlies Briefen vom Leben als Highschool Schüler, von dem man als Leser niemals genug bekommt. Beim Lesen konnte ich mich sehr gut in Charlie hinein versetzen und fühlen, wie es ihm gerade geht und seine Handlungen gut nachvollziehen. Auch wenn man den Film zum Roman (,,Vielleicht lieber morgen”) gesehen hat, macht das Lesen immer noch, oder sogar noch mehr, Spaß.

Dieses Buch ist zum Lachen, zum Weinen, zum Verlieben oder zum wütend Sein. Egal in welcher Stimmung, es lohnt sich immer.

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LeseEule empfiehlt: Kira Gembri “Wovon du träumst”

Eine Gehörlose und ein Stargeiger. Eigentlich ist dies ein Ding der Unmöglichkeit. Doch Emilia liebt die Musik und würde alles dafür geben, Klavier zu spielen.

Nick dagegen hat genug von seinem Leben als Ex-Wunderkind und verbringt sein Leben lieber auf Partys anstatt bei seinem strengen Lehrer.

Als Nick und Emilia aufeinander treffen sind beide fasziniert voneinander. Sie weiß nichts von seiner wahren Identität, doch er will ihr helfen ihren Traum zu erfüllen…

Der Roman von Kira Gembri hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Geschichte handelt von Musik, Liebe und der Tatsache, dass man sich Träume nur selbst erfüllen kann.

Ich empfehle das Buch jedem, der einen leichten Roman für zwischendurch sucht und das kribbelnde Gefühl von Musik im Magen kennt und liebt.

 

Wir danken LeseEule für diese Rezension!

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LeseEule – Rezension: John Greene “Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken”

Aza Holmes ist anders. Sie ist in ihrem eigenen Kopf gefangen. Ein falscher Gedanke und sie wird in die Spirale ihrer Gedanken hinabgezogen. Ihre beste Freundin ist Daisy. Daisy ist das komplette Gegenteil von Aza. Während Aza am liebsten in ihrem Toyota Corolla namens Harold durch die Stadt fährt, arbeitet Daisy in ihrer Freizeit bei Chuck-E.-Cheese und schreibt glühende Star-Wars-Fanfictions. Und trotzdem oder gerade deshalb sind die beiden aller beste Freunde.

Als der Milliardär Russell Pickett verschwindet, sehen Aza und Daisy dies als Chance, schnell an Geld zu kommen, denn auf Hinweise zu seinem Verbleib sind 100.000$ ausgeschrieben! Doch Davis, Picketts Sohn, macht Aza einen Strich durch die Rechnung. Die beiden kennen sich noch aus Kindertagen und als sie sich nun nach so vielen Jahren wieder begegnen, sind Gefühle quasi vorprogrammiert. Doch ist Aza mit ihren Zwangsneurosen überhaupt in der Lage, eine Beziehung zu führen?

Und können Daisy und Aza den verschwunden Milliardär doch noch aufspüren?

Das alles erfahrt ihr in ,,Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“, dem neuen Jugendroman von John Green.

Ich war seit der ersten Minute von dem Buch gefesselt. Ich hatte das Gefühl, bei Aza zu sein, ihre Gedanken zu hören oder mit ihr und Davis den Sternenhimmel zu beobachten. Das bemerkenswerte, ist die Bodenständigkeit und Selbstverständlichkeit der Geschichte und Charaktere. Das Buch eignet sich als tolle Ablenkung für die grauen Tage und macht sich bestimmt auch perfekt unter dem ein oder anderen Weihnachtsbaum.

Wir danken LeseEule für diese Besprechung!

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LeseEule: Nina Mackay “Aschenputtel und die Erbsen-Phobie”

Im zweiten Teil der Hipster-Prinzessinnen-Reihe müssen Red, Cinder, Snow, Rapunzel, Rose und ihre Freunde aus dem Märchenwald eben diesen vor der jähzornigen Prinzessin Jasemin aus dem Morgenland beschützen. 

Die Abenteuer des ersten Teils der Reihe ,,Rotkäppchen und der Hipster-Wolf” haben ihre Spuren hinterlassen. Die Prinzessinnen haben mehr Feinde denn je und dies macht die Sache nicht einfacher. Und dazu kommt noch das eine oder andere Gefühlschaos.

 Mir hat das Buch beim Lesen sehr viel Spaß gemacht. Die Autorin greift auf Klischees der heutigen Zeit zurück und das macht ihre Charaktere sehr lebendig.

Allerdings sollte man die Bücher der Reihe nach lesen, da man sonst den roten Faden verliert, weil die Figuren im zweiten Teil nicht nochmal vorgestellt werden.

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LeseEule: John Boyne “Der Junge auf dem Berg”

Pierrot ist grade mal sieben Jahre alt, als seine Mutter stirbt und er zu seiner Tante zieht. Diese arbeitet als Hauswirtschafterin auf dem Berghof- dem Domizil des Führers.  Schnell nimmt sich Hitler seiner an und aus Pierrot, dem kleinen französischen Waisenjungen wird Peter, ein stolzer Unterstützer des deutschen Führers. Die Geschichte von John Boyne erzählt von Pierrots Leben auf dem Obersalzberg und der Veränderung seiner Persönlichkeit durch den Einfluss Adolf Hitlers’.

 Der Roman hat mich sehr beeindruckt. John Boyne beschreibt sehr detailliert das Leben zur Zeit des Nationalsozialismus aus der Sicht eines zunächst unschuldigen Jungen, der durch den Kontakt zur Macht auf den falschen Weg gerät. 

Das Buch ist für jeden geeignet, der sich für Geschichten über die Zeit des zweiten Weltkriegs interessiert und keine Scheu davor hat, auch mal die Sicht der ,,anderen Seite” kennen zu lernen. Nach ,,Der Junge im gestreiften Pyjama” ist ,,Der Junge auf dem Berg” ein berührender Roman, der den Leser bis zur letzten Seite fesselt.

Wir danken LeseEule für diese Rezension!

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LeseEule: J.R.R. Tolkien “Der kleine Hobbit”

Der gemütliche Bilbo Beutlin hätte eigentlich niemals auch nur im Traum daran gedacht, sich auf ein spannendes Abenteuer einzulassen. Viel lieber verbringt er die Zeit in seiner kleinen Hobbit-Höhle mit ausgedehnten Mahlzeiten oder anderen, gemütlichen Dingen. Bis eines Tages 13 Zwerge und ein Zauberer vor seiner Haustür stehen und ihn bitten, sie auf ihrem Abenteuer zu begleiten. Sie wollen den bösen Drachen Smaug besiegen und dessen gestohlenen Schatz, zurückerobern. Dazu müssen sie aber einen weiten und gefährlichen Weg zurücklegen und das ein oder anderen unvorhergesehene Hindernis überwinden.

Der Roman von J. R. R. Tolkien hat mir sehr viel Spaß gemacht. Wer gerne Fantasy-Geschichten liest, ist hier genau richtig. Die Geschichte bietet alles, was meiner Meinung nach zu einem Klassiker dazugehört: eine eingängige Handlung und tolle Hauptfiguren, die der Geschichte Leben einhauchen.

Wir danken LeseEule für diese Rezension!

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LeseEule: Nicola Yoon “Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt”

Madeline ist 18 Jahre alt und hat noch nie das Haus verlassen. Ihr Leben wird seit ihrer Geburt durch einen Imundefekt bestimmt, durch den sie außerhalb des mit Luftfiltern und UV-Schutz ausgestatteten Hauses nicht überleben würde. Eigentlich kommt Madeline mit diesem Leben auch gut klar, sie hat ihre Mutter und ihre Krankenschwester und verbringt den ganzen Tag mit lesen oder lernen. 

Doch eines Tages begegnet sie Olly, der sie neugierig auf die richtige Welt macht und ihr zeigt, dass es im Leben nicht nur um Bücher geht und es sich lohnt, ab und zu mal ein Risiko einzugehen.

Mich hat das Buch sehr berührt. Die Geschichte und die Gefühle der Protagonistin wurden meiner Meinung nach sehr gut dargestellt, wodurch ich vom Buch gefesselt war und es erst wieder weglegen konnte, als ich es fertig gelesen hatte.

Das Buch von Nicola Yoon eignet sich für jeden, der gerne Liebesgeschichten liest und mal Lust auf etwas Neues, nicht so ganz klischeehaftes hat.

Wir danken LeseEule für diese Rezension!

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LeseEule: Sebastian Fitzek “AchtNacht”

In Sebastian Fitzek’s neustem Thriller wird ein Alptraum zur Realität: ein Unbekannter ruft zur Todeslotterie auf. Jeder kann nominieren und jeder kann nominiert werden. Das Ziel: in der AchtNacht den ausgelosten ,,Gewinner” zur Strecke zu bringen. Als Belohnung winken 10.000.000€. Und angeblich ist das Töten dieses Menschen in dieser Nacht sogar legal und wird nicht geahndet. Benjamin Rühmann hat bis kurz vor Anbruch der AchtNacht keine Ahnung was los ist. Seine Tochter Jule, die nach einem Autounfall beide Beine verloren hat, wollte angeblich Selbstmord begehen. Er ist sich jedoch sicher, dass sie selbst nichts damit zu tun haben kann. Nun muss er auch noch versuchen die AchtNacht zu überleben. Denn wenn 10 Millionen € auf jemanden ausgesetzt sind, kann man nie wissen, wem man noch trauen kann und wem nicht…

Bei mir hat das Buch einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich konnte mich teilweise gar nicht mehr davon los reißen,  so sehr hat mich die Geschichte gefesselt. Ich empfehle das Buch jedem, dem die anderen Bücher von Fitzek auch schon so gut gefallen haben und mal wieder Lust auf einen Thriller mit Gänsehautgrantie hat.

Wir danken LeseEule für diese Empfehlung!

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LeseEule: Rainer Wekwerth “Camp21 – Grenzenlos Gefangen”

Hier geht es um zwei Jugendliche, die ein Jugendcamp der besonderen Art besuchen müssen.

Kayla ist nicht sonderlich begeistert, als sie von ihren Eltern in ein Erziehungscamp geschickt wird. Dort lernt sie Mike kennen, den sie von Anfang an nicht leiden kann. Doch durch einen blöden Zufall gerät Kayla in Schwierigkeiten und wird gemeinsam mit Mike ins Camp21 verlegt. Hier wird sich um die wirklich harten Fälle gekümmert. Die Jugendlichen sind durch Handfesseln verbunden, die Schmerzen hervorrufen können. 

Kayla und Mike merken bald, dass noch etwas anderes am Camp21 nicht stimmt. 

Mir hat das Buch von Rainer Wekwerth sehr gut gefallen. Besonders, dass der Autor direkt auf den Punkt kommt und nicht unzählige Seiten mit eher unnötiger Vorgeschichte füllt. 

Der Roman hat die richtige Mischung aus Action, aber auch einer Prise Romantik, so dass man sich gut in die Geschichte hineinversetzen kann.

Wir danken LeseEule für diese Rezension!

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