ASTROLIBRIUM: Cecilia Ahern “Flawed”

Und, wenn sie etwas kann, dann erzählen. Wenn sie etwas kann, dann dafür sorgen, dass sich ihre Leser mit den Protagonisten des Romans identifizieren, mit ihnen leiden, lachen, hoffen und um ihr Leben und die Liebe kämpfen. Wenn sie etwas kann, dann zu zeigen, dass die Brandzeichen ihres Romans auch in der gelebten Realität ihrer jungen Leser schon existieren. Man wird auch heute abgestempelt und in Schubladen gepackt, aus denen die Flucht kaum möglich scheint. Wenn sie etwas kann, dann das Lesen so sehr unter Dampf zu halten, dass man nach nur einem Tag am Ende von „Flawed“ den zweiten und letzten Teil Perfect – Willst du die perfekte Weltdringend herbeisehnt.

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Cecelia Ahern konfrontiert die fehlerhafte Celestine natürlich mit jungen Männern, die als Rettungsanker und emotionale Fixsterne in sich mehr als verlockend sind. Dabei schwankt das gebrandmarkte Mädchen zwischen zwei Extremen. Art, der Richtersohn, der sich nicht traut, ihr zu helfen und lieber verschwindet, um seinen Weg zu finden und Carrick, der wie Celestine gebrandmarkt und fehlerhaft ist, dessen Spur sie jedoch viel zu schnell verliert. Von ihm bleibt nur der hoffnungsvolle Satz „Ich finde dich“.  

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