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LeseEule: Rainer Wekwerth “Camp21 – Grenzenlos Gefangen”

Hier geht es um zwei Jugendliche, die ein Jugendcamp der besonderen Art besuchen müssen.

Kayla ist nicht sonderlich begeistert, als sie von ihren Eltern in ein Erziehungscamp geschickt wird. Dort lernt sie Mike kennen, den sie von Anfang an nicht leiden kann. Doch durch einen blöden Zufall gerät Kayla in Schwierigkeiten und wird gemeinsam mit Mike ins Camp21 verlegt. Hier wird sich um die wirklich harten Fälle gekümmert. Die Jugendlichen sind durch Handfesseln verbunden, die Schmerzen hervorrufen können. 

Kayla und Mike merken bald, dass noch etwas anderes am Camp21 nicht stimmt. 

Mir hat das Buch von Rainer Wekwerth sehr gut gefallen. Besonders, dass der Autor direkt auf den Punkt kommt und nicht unzählige Seiten mit eher unnötiger Vorgeschichte füllt. 

Der Roman hat die richtige Mischung aus Action, aber auch einer Prise Romantik, so dass man sich gut in die Geschichte hineinversetzen kann.

Wir danken LeseEule für diese Rezension!

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2018 wirft erste Schatten voraus :-)

Heute sind die ersten Kalender für 2018 eingetroffen…

 

Ja, schon richtig, wir haben noch nicht einmal Mai, und nein,

es ist nicht so, dass das jedes Jahr früher wird ?.

Vielmehr stellen uns die Verlage frei, ob wir die Kalender

früh oder spät haben möchten. Und da Kalender für uns ein

schöner Schmuck in der Buchhandlung sind, haben wir uns

für den frühen Liefertermin entschieden.

hr-iNFO Büchercheck: Annie Proulx „Aus hartem Holz“

Wenn Sie noch eine Erinnerung an „Lederstrumpf“ haben, dann fühlen Sie sich in
Annie Proulx neuem Buch fast ein bisschen wie zu Hause. Ihre Geschichte beginnt
im späten 17. Jahrhundert im Grenzgebiet zwischen den französischen und
englischen Kolonien an der Ostküste Nordamerikas. Der eigentliche Held ist die
Natur. Der Urwald Nordamerikas. Für die Indianer ist er Lebensraum, der sie
ernährt, dem sie sich anpassen. Für die Kolonisten ist er Nutzfläche, die sie ausbeuten.
hr-iNFO Bücherchecker Frank Statzner hat den Roman gelesen.

Worum geht es?
Annie Proulx erzählt die Geschichte dieser rücksichtslosen Landnahme von ihrem Beginn Ende
des 17. Jahrhunderts bis in unsere Zeit. Im Mittelpunkt stehen zwei französische Einwanderer
und ihre Nachfahren. Einer ist René Sel, ein geschickter Holzfäller, der eigentlich nur ein eigenes
Stück Land bewirtschaften will und eine Indianerin heiratet. Der andere ist Charles Duquet, ein
schwacher, aber gerissener und skrupelloser Geschäftemacher der schnell zu Geld und Ansehen
kommt und sich eine Frau aus Frankreich besorgt. An diesen beiden und ihren Nachfahren stellt
Proulx die Schicksale der Menschen, ihre Chancen und ihre Verlorenheit dar. Die einen bauen ein
Holz- und Handelsimperium auf, die anderen fühlen die Zerrissenheit zwischen indianischer und
französischer Herkunft immer wieder und kommen nicht auf die Erfolgsspur. Irgendwann
kreuzen sie sich dann. Und immer stehen diese Menschen und ihr Tun in einem
Wechselverhältnis zur Natur. Entweder versuchen sie im Einklang mit ihr zu leben oder sie
versuchen, sie sich zu unterwerfen. Am Ende sterben sie natürlich alle, oftmals weil sie die Kraft
der Natur unterschätzen.

Wie ist es geschrieben?
Proulx erzählt die Geschichte chronologisch durch die Jahrhunderte. Man kann das Buch fast wie
einen Abenteuerroman lesen oder wie ein erzählendes Geschichtsbuch. Proulx lässt immer
wieder komplexe und interessante Charaktere entstehen, aber ihre eigentliche Zuneigung gilt
der Natur. Ihre Landschaftsbeschreibungen der Wälder zeugen von großer Liebe und Achtung,
aus den Bildern spricht die ohnmächtige Wut der Autorin auf die Ausbeuterkultur ihres Landes.
Das wird zum Beispiel deutlich, als sie einen Pastor über die hungernden Indianer sagen lässt:
„Wer hungert da? Indianer, sagst du? Du weißt gar nicht, wie oft ich diese Klage höre, aber wir
leben in einer Zeit, in der die Rothaut den Platz räumt und von tatkräftigen europäischen
Siedlern ersetzt wird. Der Indianer muss lernen, zu arbeiten und seinen Lebensunterhalt zu
verdienen, einen Garten anzulegen und Vorräte für den Winter einzulagern. Wohltätigkeit
schiebt das Unausweichliche nur hinaus.“

Wie gefällt es?
Mich hat „Aus hartem Holz“ von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr los gelassen. Es ist
eine gut recherchierte Geschichte mit Akteuren, die man lieben, bewundern, bemitleiden oder
verachten kann. Vor allem ist es eine Geschichte mit einer klaren Botschaft: Beutet die Natur
nicht aus. Dass diese Botschaft aus jeder Seite herausdringt, mag man als störend empfinden.
Für mich ist sie das Vermächtnis einer großartigen Autorin.

Annie Proulx: „Aus hartem Holz“, Luchterhand Verlag, 26 EUR, ISBN: 9783630872490

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hr-iNFO Büchercheck: Karine Tuil „Die Zeit der Ruhelosen“

Es herrscht Krieg in Karine Tuils Roman. Wortwörtlich und im übertragenen Sinn: „Die Zeit der Ruhelosen“ erzählt von Gewalt – in Afghanistan, in der französischen Gesellschaft und in der intimen Paarbeziehung. – Die einstige Grande Nation ist tief gespalten, eine verkrustete Klassengesellschaft, in der jeder seine Ellenbogen einsetzen muss, um nicht unterzugehen. Und in der keiner seiner Herkunft entkommen kann.
hr-iNFO Büchercheckerin Tanja Küchle hat den Roman gelesen.

Worum geht es?
Um vier Hauptfiguren, deren Lebenswege sich früher oder später kreuzen.
Da ist Romain, ein junger Mann aus der Banlieue, der seine einzige Perspektive im Militärdienst sah, und der jetzt traumatisiert aus Afghanistan zurückkehrt.
Da ist François, ein Aristokrat und milliardenschwerer Unternehmer, dem plötzlich seine jüdische Herkunft zum Verhängnis wird – obwohl er seine Religion überhaupt nicht lebt.
Da ist Marion, die engagierte Journalistin, die – wie schon früher als Pflegekind – noch heute gerne provoziert und sich quer stellt. Und dann ist da noch Osman. Seine Eltern stammen von der Elfenbeinküste, er selbst ist gebürtiger Franzose. Er hat es weit gebracht: bis in den Elysee-Palast, als Berater des Präsidenten.
„Osman übte eine unglaubliche Anziehungskraft aus. (…) Er trug dunkle Anzüge von lässiger Eleganz und kaschierte so die Unerbittlichkeit, mit der er seine Ziele verfolgte, die da lauteten: die Konkurrenz ausschalten, Siege erringen, Kämpfe bestehen, sich immer höher hangeln.“
Doch Osman stürzt tief – und muss sich eingestehen, dass er bloß der schwarze Vorzeigemigrant der Regierung war. Dass er nie wirklich dazu gehören wird, weil er nicht die Elite-Hochschulen der Mächtigen besucht hat.

Wie ist es geschrieben?
Karine Tuils seitenstarker Roman – 512 sind es – erinnerte mich ein wenig an Jonathan Frantzens große Gesellschaftsromane. Die kurzen Kapitel sind schnell montiert, der Aufbau ist komplex, die Wege der verschiedenen Figuren sind elegant miteinander verwoben. Der Tonfall ist locker, lässig, mündlich. Humor spielt bei Tuil aber keine so große Rolle. Manchmal fehlte mir der entlastende Lacher. Dafür hat Karine Tuil die Milieus verblüffend kenntnisreich und realistisch gestaltet. Das ist besonders spannend, wenn es um die Banlieues und die gescheiterte Integration in Frankreich geht. Karine Tuil zeichnet ihre Figuren überzeugend plastisch und einfühlsam. Man kann ihnen verdammt nahe kommen – und leidet dafür umso mehr bei ihrem Absturz.

Wie gefällt es?
Ich habe diesen Roman verschlungen! Wer verstehen will, wie es um die französische Gesellschaft heute steht, der kommt um „Die Zeit der Ruhelosen“ nicht herum. Aber Achtung: Die Lektüre macht nicht nur schlauer, sondern auch ganz schön melancholisch.

Karine Tuil: „Die Zeit der Ruhelosen“, Ullstein Verlag, 24 EUR, ISBN: 9783550081750

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Leseeule: Mary E. Pearson “Der Kuss der Lüge”

Der erste Teil der ,,Chroniken der Verbliebenen” erzählt die Geschichte der morrighesischen Prinzessin Arabella Celestine Idris Jezelia, kurz ,,Lia”. 

Lia flieht am Tag ihrer Hochzeit aus dem Palast ihrer Eltern, um einer politisch arrangierten Ehe zu entgehen. Gemeinsam mit ihrer Zofe und besten Freundin Pauline, reist sie in die wunderschöne Stadt Terravin, in der sie auch schnell Arbeit in einer Schenke finden. Als Schankmädchen möchte sie sich nun ein neues Leben aufbauen. 

Bald tauchen jedoch zwei Fremde auf, die beide große Geheimnisse haben, von denen Lia nichts ahnt: der eine ist der Prinz, den sie praktisch vor dem Traualtar hat stehen lassen. Der andere wurde ausgesandt, um sie zu töten.

Lia fühlt sich schnell zu beiden hingezogen und ahnt nicht, in welcher Gefahr sie zu schweben droht.

Das Buch von Mary E. Pearson hat mir sehr gut gefallen. An manchen Stellen wollte ich einfach los weinen, weil ich so gerührt war, an anderen konnte ich die bunten Häuschen in den Straßen Terravins fast vor mir sehen. Ich war richtig in der Geschichte und konnte mit Lia mitfühlen. Einige  Stellen musste ich zwar öfters lesen, da ich den Zusammenhang verloren hatte, aber im Großen und Ganzen ein gelungener Auftakt zu einer bestimmt faszinierenden und aufregenden  Buchreihe.

Vielen Dank für diese Rezension an LESEEULE!

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hr-iNFO Büchercheck: Agustín Martínez „Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen“

Es geht nach Spanien, in ein kleines Dorf in den Hochpyrenäen. Hier sind vor fünf Jahren zwei elfjährige Mädchen spurlos verschwunden. Dieses Ereignis lastet noch immer auf den Bewohnern, da taucht eines Tages eines der Mädchen wieder auf.
hr-iNFO Büchercheckerin Karin Trappe hat den Krimi gelesen.

Worum geht es?
Ein Auto ist in eine tiefe Schlucht gestürzt, nur die Beifahrerin, ein 16jähriges Mädchen, hat verletzt überlebt. Verwunderung und Freude sind groß, als man feststellt, dass es Ana ist, eines der beiden Mädchen, die vor fünf Jahren verschwanden. Doch wo ist Lucía, ihre beste Freundin? Aus Ana ist nur wenig herauszubekommen. Die aus Madrid angereiste Kommissarin Sara Campos nimmt die Suche nach dem Entführer auf.
Ana hatte ihnen im Krankenhaus gesagt, dass der Mann sie nicht angerührt hatte. Dass er sie all die Jahre mit Missachtung gestraft hatte wie einen lästigen Störenfried. Doch der medizinische Bericht sagte etwas anderes. Ana hatte sexuelle Beziehungen gehabt, auch wenn sich nicht sagen ließ, wie oft oder wie häufig. Aber sie hatte vor mindestens zwei Jahren ihre Jungfräulichkeit verloren. „Meinst du, sie hat auch gelogen, als sie behauptete, dass sie sein Gesicht nie gesehen hat?“, fragte Sara. Mittlerweile erschien ihnen Anas ganze Aussage zweifelhaft. Es konnte alle möglichen Gründe für ihre Lügen geben, von Scham bis zu einer Blockade. „Ich weiß, es klingt verrückt … Aber was ist, wenn Ana gar nicht will, dass wir Lucía finden?“, fragte Sara.
Ana benimmt sich merkwürdig – aber will sie wirklich den Täter schützen und verhindern, dass ihre Freundin gefunden wird?

Wie ist es geschrieben?
Agustín Martínez erzählt mit einer klaren Sprache eine wahnsinnig spannende Geschichte. Im Mittelpunkt das fast von der Außenwelt abgeschnittene Dorf: man spürt förmlich die klaustrophobische Enge, diesen erzwungenen Zusammenhalt, ohne den niemand überleben könnte. Die Landschaft, das kleine Dorf in einer spektakulären Gebirgskulisse in den Hochpyrenäen, spielt dabei eine wichtige Rolle – manchmal sind diese Beschreibungen etwas zu gewollt geheimnistuerisch und wirken übertrieben. Das mindert aber nicht das enorme Lesevergnügen.

Wie gefällt es?
Bei nur wenigen Büchern muss ich mich ermahnen, es nicht in einem Rutsch auszulesen, weil es so spannend ist: bei „Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen“ ist es mir passiert. Da häufen sich dramatische Ereignisse, es gibt weitere Tote, die Kommissarin selbst ist unter Druck und manchmal hilflos – und irgendwann sind alle Dorfbewohner höchst verdächtig. Das ist sehr fein konstruiert und überzeugend geschrieben. Unbedingt empfehlenswert!

Agustín Martínez: „Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen“ , S. Fischer Verlag, 14,99 EUR, ISBN: 9783596036585

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Empfehlung: Gaston Dorren “Sprachen”

Dieses wundervolle, interessante und kurzweilig geschriebene Buch kann ich allen wärmestens empfehlen, die sich für Ihre Urlaubsländer, für Sprachen oder für Europa interessieren!

 

Warum wir sprechen, was wir sprechen

Wieso sind die Holländer wahre Könige des Genderbendings? Warum klingt Spanisch wie ein Maschinengewehr? Was haben Sepp und Ferrari gemeinsam? Und weshalb ist Litauen der beste Ort, um den Ursprung der europäischen Sprachen kennenzulernen?

Gaston Dorren ist ein multilinguales Genie. In kurzweiligen Kapiteln geht er den Kuriositäten rund um Europas Sprachen auf den Grund und erzählt, was diese jeweils so einzigartig macht. Dabei beschäftigt er sich nicht nur mit ihrer Herkunft, sondern hebt vor allem verblüffende Besonderheiten hervor. Von der Grammatik bis zur Sprechweise, von der Gesellschaft bis zur Politik greift er die verschiedensten Themen auf. Er nimmt den Leser mit auf eine unterhaltsame Reise voller kluger Beobachtungen und zeichnet so ein neues, spannendes Bild der europäischen Nationen.

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Vanessas Praktikum

Wir blicken heute auf eine sehr schöne Praktikumszeit mit Vanessa zurück, die sich hervorragend eingebracht und schnell sehr selbständig mitgearbeitet hat. Unter anderem hat sie unser neues Email-Logo mitentwickelt, morgens die Lieferungen der Kundenbestellungen verarbeitet, wunderschön die Bücher als Geschenke eingepackt und auch an der Kasse alles prima bewältigt.

Vielen Dank für diese schöne Zeit, alles Gute für Deinen weiteren, sicherlich erfolgreichen Weg ?

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