LeseEule: John Boyne “Der Junge auf dem Berg”

Pierrot ist grade mal sieben Jahre alt, als seine Mutter stirbt und er zu seiner Tante zieht. Diese arbeitet als Hauswirtschafterin auf dem Berghof- dem Domizil des Führers.  Schnell nimmt sich Hitler seiner an und aus Pierrot, dem kleinen französischen Waisenjungen wird Peter, ein stolzer Unterstützer des deutschen Führers. Die Geschichte von John Boyne erzählt von Pierrots Leben auf dem Obersalzberg und der Veränderung seiner Persönlichkeit durch den Einfluss Adolf Hitlers’.

 Der Roman hat mich sehr beeindruckt. John Boyne beschreibt sehr detailliert das Leben zur Zeit des Nationalsozialismus aus der Sicht eines zunächst unschuldigen Jungen, der durch den Kontakt zur Macht auf den falschen Weg gerät. 

Das Buch ist für jeden geeignet, der sich für Geschichten über die Zeit des zweiten Weltkriegs interessiert und keine Scheu davor hat, auch mal die Sicht der ,,anderen Seite” kennen zu lernen. Nach ,,Der Junge im gestreiften Pyjama” ist ,,Der Junge auf dem Berg” ein berührender Roman, der den Leser bis zur letzten Seite fesselt.

Wir danken LeseEule für diese Rezension!

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