Rezensionen

Rezension: Melissa Forti “Dolci, Tartes und zauberhafte Kuchen backen”

Ich muss zugeben, ich habe ein Faible für Koch- und Backbücher und Italien … und für schöne Gestaltung sowieso, deshalb war es quasi ein „Muss” dieses Buch in den Händen zu halten.

Ich hatte Melissa Forti nicht wie viele andere bei Kitchen Impossible mit Tim Mälzer gesehen und war deshalb ganz unvoreingenommen.

Die Rezepte und Zutaten sind leicht verständlich in Gramm und alternativ in Tassen angegeben, die Bandbreite der Rezepte geht von Italienisch über International und Melissas Privatsammlung.

Es sind wunderbare Rezepte dabei und es sind nicht nur ein, zwei, die man Nachbacken möchte, sondern viele Kuchen, die es auf den heimischen Tisch schaffen werden.

Zugegeben, mit 32 Euro nicht ganz günstig, aber die Verarbeitung und die wunderbaren Fotos machen es zu einem wahren Schätzchen und es ist ja bald Weihnachten …

 

Wir danken Kerstin Weber für diese Besprechung!

 

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Leseempfehlung: Omar El Akkad “American War”

An das Leseexemplar dieses Buches bin ich, zugegebenermaßen, mit spitzen Fingern herangegangen. Ein Buch, das die aktuelle Debatte um Donald Trump und seine Politik als Start nimmt – was soll dabei schon herauskommen? Aber weit gefehlt: Das heutige Amerika ist lediglich Ausgangspunkt, vielmehr ist die Geschichte in einem postapokalyptisch zerrütteten nordamerikanischen Kontinent angesiedelt, im Jahre 2075. Die USA der Zukunft sind politisch und aufgrund umwälzender Umweltveränderungen auf Kernlande zusammengeschrumpft und durch einen Bürgerkrieg in Nord und Süd gespalten.

Erzählt wird die Rahmengeschichte von einem Universitätsprofessor, der am Ende seines Lebens auf die Historie blickt und analysiert, wie es soweit kommen konnte. Amerika wird von Umweltkatastrophen heimgesucht, Unwetter toben, der Meeresspiegel steigt unaufhörlich an, Energie wird knapp, schließlich kollabiert das politische System, es kommt zu Bürgerkriegen und zu allem grassiert noch ein mutwillig freigelassenes Virus.

Wir erleben die Geschichte auch an der Seite von der jungen Sarat (mit „t“, weil ihr das besser gefällt), die im armen Süden aufwächst und deren Eltern sich in den reichen Norden aufmachen, um für sich und die Kinder bessere Lebensverhältnisse zu finden. Und dieser erzählerische Kniff, das ganz große Geschehen an der Familie Chestnut festzumachen und Sarat zu begleiten, macht all die Verwerfungen direkt erfahrbar. Dem Autor, Omar El Akkad, und den hervorragenden Übersetzern, Gabriele Kempf-Allié und Manfred Aillé, verdanken wir über die stimmig erzählte Geschichte hinaus wunderschöne Wendungen, wie z.B.: „Als sie die Luft in sich einsog, sah ich auf ihrem Gesicht etwas, das ich nie zuvor gesehen hatte: einen Ausdruck der Erleichterung, als hätte sie nicht Sekunden ohne Luft zugebracht, sondern ein ganzes Leben, und als sei sie jetzt endlich frei.“.

Klare Leseempfehlung!

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Empfehlung: Gaston Dorren “Sprachen”

Dieses wundervolle, interessante und kurzweilig geschriebene Buch kann ich allen wärmestens empfehlen, die sich für Ihre Urlaubsländer, für Sprachen oder für Europa interessieren!

 

Warum wir sprechen, was wir sprechen

Wieso sind die Holländer wahre Könige des Genderbendings? Warum klingt Spanisch wie ein Maschinengewehr? Was haben Sepp und Ferrari gemeinsam? Und weshalb ist Litauen der beste Ort, um den Ursprung der europäischen Sprachen kennenzulernen?

Gaston Dorren ist ein multilinguales Genie. In kurzweiligen Kapiteln geht er den Kuriositäten rund um Europas Sprachen auf den Grund und erzählt, was diese jeweils so einzigartig macht. Dabei beschäftigt er sich nicht nur mit ihrer Herkunft, sondern hebt vor allem verblüffende Besonderheiten hervor. Von der Grammatik bis zur Sprechweise, von der Gesellschaft bis zur Politik greift er die verschiedensten Themen auf. Er nimmt den Leser mit auf eine unterhaltsame Reise voller kluger Beobachtungen und zeichnet so ein neues, spannendes Bild der europäischen Nationen.

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LESEEULE: Nina McKay “Rotkäppchen und der Hipster-Wolf”

…und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Diesen Satz dürfen wir dank Nina McKay nun wörtlich nehmen. Snow, Cinder, Rose, Rapunzel und Red, besser bekannt als Schneewittchen, Aschenputtel, Dornröschen, Rapunzel und Rotkäppchen sind zurück. Sie leben im Märchenwald und natürlich dürfen ihre  Smartphones nicht fehlen (man geht ja mit der Zeit). Das Leben der Märchen-Heldinnen besteht nach ihren Abenteuern nur noch aus Teepartys und regelmäßigem Bloggen auf diversen sozialen Netzwerken. Bis eines Tages die Ehemänner der vier Prinzessinnen verschwinden. Die fünf gründen die Schneewittchen-Gang. Sie haben das Ziel jeden potenziellen Bösewicht zu töten und zu verhören (über die Reihenfolge lässt sich streiten).

Auf ihrer Verhöre-und-Töte-Liste steht

  1. Wölfe töten
  2. Hexen töten
  3. Böse Stiefmütter töten (Wobei das oft mit Punkt 2 einhergeht)
  4. Böse Feen töten

Doch was passiert, wenn Rotkäppchen einem total süßen Hipster-(Wer)Wolf begegnet und diesen auf einmal nicht mehr töten will? Und was ist, wenn besagter Hipster den Prinzessinnen auch noch seine Hilfe anbietet, um ihre Ehemänner zu finden? Und was, wenn ein Haufen mordlustiger Märchenprinzessinnen quer durch das Land zieht?

Mir hat ,,Rotkäppchen und der Hipster-Wolf” von Nina McKay gut gefallen. Es hat Spaß gemacht, mit den Charakteren durch den Märchenwald, Neverland, Wonderland und das Morgenland zu wandern und heraus zu finden, was aus ihnen geworden ist. Besonders hat mir gefallen, dass die verschieden ,,Welten” wie der Märchenwald, Neverland, Wonderland und das Morgenland miteinander verknüpft wurden, und dass alle Charaktere mit moderner Technik ausgestattet sind. (Dies sorgt für einige lustige Situationen). Das Buch hat meinen Humor genau getroffen, ich musste an einigen Stellen sogar laut lachen.

Ich empfehle das Buch jedem, der mal wieder Lust auf Märchen bekommen hat. Hier kann man sich aber auf eine Geschichte der besonderen Art freuen.

Wir danken LESEEULE für diese Rezension!

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Die besondere Empfehlung von Thomas Calliebe: Bodo Kirchhoff “Widerfahrnis”

Es wäre ein Leichtes, einfach nur den aktuellen Träger des Deutschen Buchpreises als besondere Empfehlung weiterzugeben. Tatsächlich habe ich mich in den letzten Jahren eher schwer mit den Gewinnern getan – 2016 hat die Jury aber meinen Geschmack voll getroffen!

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Rezension: Élise Delprat-Alvarès “Kuchen aus der Pfanne”

Es gibt ja immer wieder Trends in der Küche, nach dem Kuchen in der Tasse gibt es jetzt ein neues Buch von Élise Delprat-Alvarès und zwar „Kuchen aus der Pfanne, Backen ohne Backofen“.

Das Buch, in der Edition Fackelträger erschienen, ist ein echter Hingucker. Schöne, einladende Fotos, die einen sofort starten lassen wollen. Die Rezepte sind leicht verständlich, oft mit wenigen Zutaten (die man auch im Haus hat), machbar.

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Rezension: Jennifer L. Armentrout „Dark Elements –Sehnsuchtsvolle Berührung“

Die Welt der Jugendromane ist groß. Deshalb ist es umso schwerer als Autor nicht in der Masse unter zu gehen. Es gibt Romane über Liebe, Hass, Drachen, Zeitreisende und vieles mehr und grade deshalb ist es so schwierig sich von der Masse zu unterscheiden.

Jennifer L. Armentrout hat es wieder einmal geschafft. Mit ihren spanenden Fantasyromanen trifft sie auf Gehör bei vielen  Jugendlichen weltweit. Durch ihre Geschichte über Dämonen und andere Fabelwesen trifft sie den richtigen Nerv und unterscheidet sich somit von anderen Autoren.
In ihrem aktuellen Buch ist die Hauptfigur Layla in einer komplizierten Gefühlslage, die vielen Jugendlichen in einer ähnlichen Weise bekannt ist. Jennifer L. Armentrout schreib das Buch aus der Sicht von Layla. Durch das genaue Beschreiben ihrer Gefühle kann sich der Leser gut in die Protagonistin hinein versetzen und diese schwierige Zeit mit ihr zusammen durchleben. Armentrout verpackt die Gedanken und Gefühlsregungen allerdings so geschickt, dass die Geschichte spannend bleibt und nicht in eine langweilige 0815 Geschichte übergeht.
Durch das Einbringen von Gedanken, die die Jugendlichen selbst kennen, ist es leicht möglich, sich in Layla hinein zu versetzen. Trotz der außergewöhnlichen Elemente des Buchs wie beispielsweise Dämonen wirkt das Buch jedoch realistisch, da die Personen sich wie im wirklichen Leben verhalten.

Das ist nicht nur so in dem Buch „Dark Element-Sehnsuchtsvolle Berührung“ so, sondern auch in jedem anderen Armentrout-Buch.

Inhaltlich geht es im dritten Band um die Lilin, deren Erscheinungsbild dem Leser erst mal unklar bleibt und um die Zerrissenheit der Hauptfigur Layla zwischen den beiden Jungs Zayne und Roth, welche unterschiedlicher nicht sein könnten.

Das Buch „Dark Elements – Sehnsuchtsvolle Berührung“ war ein Buch, das mir sehr viel Spaß machte beim Lesen und es mir schwer machte, das Licht abends auszuschalten.

Ich würde das Buch sowohl für Mädchen, wie auch Jungs im Alter von 12- 16 Jahren empfehlen, da es eine Geschichte ist, die für beide Geschlechter mitreißend wirkt.

Wir danken Christina Schneider für diese Rezension!

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Rezension: Joanne K. Rowling “Harry Potter und das verwunschene Kind”

Wer kennt ihn nicht? Den jungen Zauberer Harry Potter, der das magische Internat Hogwarts besucht. Ich persönlich war sehr traurig, als ich den 7. Band ausgelesen hatte und nun nichts mehr über die magische Welt voll von fliegenden Besen, Zauberstäben und bösen Hexen lesen konnte.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als der 8. Band der Erfolgsreihe erschien.

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Britte Röder “Zwischen den Atemzügen”

Olli findet seinen Job in der Versicherung „zum Kotzen“ – was er leider direkt auf dem Schreibtisch seines Chefs unter Beweis stellt. Kopflos flieht er aus dem Büro und wird dabei beinahe von Leokadia überfahren. Auch sie hat ihre Gründe eilig aus Frankfurt herauszukommen. Olli springt zu ihr ins Auto und ein irrsinniger Roadtrip Richtung Frankreich und Spanien beginnt, in dessen Verlauf der Tod immer öfter seine Hände nach ihnen ausstreckt. Und schon bald zählt auch der Polizist Jean-Loup zu ihren Verfolgern … Gibt es ein Entkommen in einer Welt, in der letztendlich nur auf den Tod und den Zufall Verlass ist?

Buchvorstellung bei litterae-artesque

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